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						<title><![CDATA[Aktuelle Kurznachrichten]]></title>
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						<description><![CDATA[Aktuelle Kurznachrichten]]></description>
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						<lastBuildDate>Tue, 09 Mar 2010 17:37:16 +0100</lastBuildDate>
					
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							<title><![CDATA[Wenn Schlaglöcher Stoßdämpfer leiden lassen]]></title>
							<description><![CDATA[Die Spuren des kernigen Winters sind unübersehbar. Von kleinen Frostaufbrüchen bis hin zu Kratern, die der Begriff Schlagloch nicht mehr korrekt beschreibt, sind in diesen Wochen nicht nur Straßenmeistereien überfordert. Oft sind es auch die Stoßdämpfer der strapazierten Fahrzeuge, die diese Pisten bewältigen müssen. Jetzt rächt sich, wenn die Dämpfer stiefmütterlich behandelt worden sind. Lässt ihre Wirkung nach, werden sie zur schleichenden Gefahr, denn sie sind für den Fahrbahnkontakt mitentscheidend.

Stoßdämpfer sind Metallhülsen, in denen ein beweglicher Kolben die Belastungen der Karosserie abfedert und die Räder regelrecht auf die Straße drückt. Erster Hinweis auf schlechte Dämpfer: Das Auto fühle sich etwas weicher und schwammiger an, so die Fachleute von TÜV NORD Mobilität. Den nötigen Widerstand gewährleistet eine Kolbenfüllung mit Öl oder Stickstoff bei einem Druck bis 25 bar. Die Dämpfer verschleißen mit der Zeit und werden undicht – entsprechend ihrer Beanspruchung durch Fahrweise, Beladung, Bodenunebenheiten oder Bordsteinkanten eben etwas schneller. 

Da die Wirkung der Dämpfer schleichend nachlässt, besteht die Gefahr, sich daran zu gewöhnen, sodass es in Extremsituationen gefährlich werden könnte. Rund 15 Prozent aller Fahrzeuge weisen bei Untersuchungen defekte Stoßdämpfer auf, wissen die TÜV- Fachleute und gehen davon aus, dass mehr als 50 Prozent der Unfälle von Fahrzeugen, die mehr als zehn Jahre bzw. 150.000 Kilometer gefahren wurden, durch defekte Stoßdämpfer (mit-) verursacht werden. 

Stoßdämpfer haben Einfluss auch auf den Bremsweg. Sind sie defekt, verlängern sie ihn bereits bei niedrigem Tempo. Typisch für den Leistungsschwund ist auch das Nicken oder Abtauchen des Fahrzeugs beim Bremsen oder die verminderte Bodenhaftung, Spurtreue und Kurvenstabilität. Letzteres kann bei Kurvenfahrt, aber auch bereits beim Spurwechsel das Fahrzeug gefährlich ins Schlingern bringen. Beim Beschleunigen und beim Überqueren von Bodenwellen kommt es zum Aufschaukeln, große Bodenunebenheiten lassen die Stoßdämpfer sogar durchschlagen. Außerdem leide die Funktionstüchtigkeit elektronischer Fahrwerkskomponenten wie ABS, Antischlupfregelung ESP und Co, wenn die Dämpfer schwächeln, warnen die Experten und raten zum regelmäßigen Scheck. Der sollte allerdings über den üblichen Wipptest hinausgehen. Besser ist eine regelmäßige Sichtkontrolle auf Ölaustritt oder Schmutzflecken am Stoßdämpfer sowie auf unregelmäßig abgefahrene Reifen. Wer sicher gehen will, ist mit 8,90 Euro in der Werkstatt gut bedient. (auto-reporter.net/arie)]]></description>
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							<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 15:30:18 +0100</pubDate>
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							<title><![CDATA[Fahrsicherheitstraining: Nur Übung macht den Meister]]></title>
							<description><![CDATA[Schon 2,5 Millionen Menschen haben seit 1975 ein Fahrsicherheitstraining des ADAC genutzt, um ihr Fahrkönnen zu verbessern. Allein im vergangenen Jahr waren es 205.000 Kraftfahrer, die sich den Kursleitern anvertrauten, um auf Schleuderplatten, Dynamikflächen, Geschwindigkeitsmessanlagen und Wasserfontänen das sichere Fahren zu üben. Dies ist ein Plus von rund fünf Prozent mehr Teilnehmern und bestätigt den Aufwärtstrend der letzten Jahre. Dabei ist das Pkw-Training das am häufigsten gebuchte. 2009 suchten mehr als 150.000 Autofahrer eine der insgesamt 54 ADAC-Trainingsanlagen auf; zwei Prozent mehr als im Vorjahr.

Aber auch viele Motorradfahrer entschieden sich für die praktischen Übungen. Der Automobilklub bietet seit 1979 auch in diesem Bereich Programme an, von denen seitdem knapp 350.000 Biker profitierten. Gut 32.000 buchten im letzten Jahr einen Trainingstag, um ohne Stress in angenehmer Atmosphäre im Umgang mit der Maschine sicherer zu werden.

In jüngster Zeit kommen auch verstärkt Berufskraftfahrer in die Fahrsicherheitszentren. Der Grund dafür liegt in der von der EU angeordneten Berufskraftfahrer-Weiterbildung (BKF). Diese gilt für Busfahrer schon seit September 2008. Bereits 5.500 Lenker von Lkws und Bussen haben sich den Übungsanforderungen der fünf Ausbildungsmodule unterzogen. Zudem absolvierten im vergangenen Jahr 5.300 Fahrer von Kleintransportern ein Sicherheitstraining.

Das Trainingsangebot des Klubs reicht vom Pkw-Basis-Training bis hin zum Sprit-Spar-Training. So lassen sich ganz bestimmte Schwächen individuell beseitigen. Außerdem bieten viele Kfz-Versicherungen – beispielsweise die ADAC-AutoVersicherung – für die Teilnahme an einem Fahrsicherheitstraining sowohl Rabatte auf ihre Produkte als auch Zuschüsse zu den Kursgebühren an. Außerdem übernehmen auch viele Berufsgenossenschaften für ihre Versicherten einen Teil der Kosten. (auto-reporter.net/sr)]]></description>
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							<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 14:46:14 +0100</pubDate>
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							<title><![CDATA[Segways nur mit Mofa-Schein]]></title>
							<description><![CDATA[Elektrostehroller wie der Segway sind nicht von jedermann uneingeschränkt zu benutzen. Für den Einsatz eines solchen Gefährts im Straßenverkehr muss der Benutzer mindestens 15 Jahre alt sein und die Berechtigung zum Führen eines Mofas besitzen, darauf weisen Fahrerlaubnisexperten der Dekra vor der Frischluftsaison aktuell hin. Wer nach dem 31. März 1965 geboren ist und keine gültige Fahrerlaubnis besitzt, muss dazu eine Mofa-Ausbildung absolvieren und eine Mofa-Prüfbescheinigung erwerben.

Eine weitere Voraussetzung für Fahrten im Straßenverkehr ist ein Versicherungskennzeichen. Die bis zu 20 km/h schnellen Roller werden durch Gewichtsverlagerung gelenkt. Deshalb raten die Sachverständigen, sich vor der ersten Fahrt gut instruieren zu lassen und in geschützten Zonen bei Schrittgeschwindigkeit den sicheren Umgang mit dem neuartigen Fahrzeug zu erlernen. Zudem empfiehlt es sich, freiwillig einen Helm zu tragen. 

Roller dürfen innerhalb und außerhalb geschlossener Ortschaften nur Radwege und Schutzstreifen befahren. Fehlen diese, darf innerorts auch die Fahrbahn benutzt werden – außerorts gilt das nur auf Wegen und Straßen, die keine Bundes-, Landes- oder Kreisstraßen sind. 

Die Fahrer haben sich möglichst weit rechts zu halten und Richtungsänderungen durch Handzeichen anzuzeigen. Sie dürfen sich nicht an Fahrzeuge anhängen oder freihändig fahren. Sind mehrere dieser Gefährte unterwegs, haben diese hintereinander zu fahren – nur auf Fahrradstraßen dürfen sie nebeneinander rollen. Mit Ausnahmegenehmigung ist auch die Nutzung anderer Verkehrsflächen zum Beispiel in Fußgängerzonen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität erlaubt. (auto-reporter.net/sr)]]></description>
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							<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 08:30:52 +0100</pubDate>
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							<title><![CDATA[Lkw-Klau vereitelt]]></title>
							<description><![CDATA[Nicht nur Pkws passen ins Beuteschema von Ganoven. Sie machen auch vor Lkws nicht halt, wie das jüngste Beispiel aus dem Großraum Berlin zeigt. Im Rahmen einer Straßenkontrolle waren Mautkontrolleuren des Bundesamtes für Güterverkehr am 25. und 26. Januar 2010 zwei Lkws wegen nicht entrichteter Mautgebühr aufgefallen und aus dem Verkehr gezogen worden.

Nachdem die mobile Kontrolle ergeben hatte, dass die Maut nicht bezahlt worden waren, leitete man die betroffenen Lkws aus dem fließenden Verkehr auf den Standstreifen. Noch bevor es zu einer Überprüfung der Fahrer kommen konnte, traten diese die Flucht an. Erst im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass die Lkws entwendet worden waren. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (auto-reporter.net/arie)
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							<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 09:19:17 +0100</pubDate>
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							<title><![CDATA[Schwarze statt blaue Corvette? Falsche Farbe ist erheblicher Sachmangel]]></title>
							<description><![CDATA[Wird ein Auto mit einer anderen als der bestellten Farbe ausgeliefert, ist das ein erheblicher Sachmangel. Die Lackfarbe bestimmt wesentlich das Erscheinungsbild eines Kraftfahrzeugs und gehört deshalb für den Käufer zu den maßgeblichen Gesichtspunkten seiner Kaufentscheidung. Das hat jetzt der Bundesgerichtshof unterstrichen (Az. VIII ZR 70/07).

Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline (www.anwaltshotline.de) berichtet, handelt es sich bei dem umstrittenen Pkw um eine aus den USA zum Preis von rund 55.000 US-Dollar importierten Chevrolet Corvette. Obwohl das Fahrzeug laut Vertrag in "Blue Metallic" lackiert sein sollte, war es bei der Auslieferung schwarz. Daraufhin verweigert der Käufer die Annahme des Wagens und die Zahlung des vereinbarten Kaufpreises.

Zu Recht, wie die Bundesrichter urteilten. "Entgegen der vor Gericht vertretenen Ansicht der Verkäuferin stellt die Lieferung einer schwarzen statt einer blauen Corvette eine erhebliche Pflichtverletzung dar", erklärt DA-H-Rechtsanwältin Katja Bausch. Und zwar auch dann, wenn – wie im vorliegenden Fall – vom Käufer zunächst im Verkaufsgespräch auch eine andere als die blaue Fahrzeugfarbe in Betracht gezogen wurde. Erbringt bei einem gegenseitigen Vertrag der Schuldner eine fällige Leistung nicht oder nicht vertragsgemäß, so darf der Gläubiger, wenn er dem Schuldner erfolglos eine angemessene Frist zur Leistung oder Nacherfüllung bestimmt hat, vom Vertrag zurücktreten. (auto-reporter.net)
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							<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 15:00:20 +0100</pubDate>
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							<title><![CDATA[A 72 schließt Lücke im sächsischen Autobahnnetz]]></title>
							<description><![CDATA[Im Sommer vergangenen Jahres war am Abschnitt Rathendorf und Frohburg der A7 2 im Freistaat Sachsen Baubeginn. "Mit der A 72 schließen wir ein Lücke im sächsischen Autobahnnetz und schaffen eine moderne Süd-Nord-Verbindung zwischen den Wirtschaftszentren Chemnitz und Leipzig", sagte der damalige Bundesverkehrsminister Tiefensee. 

Die neue A 72 wird nach ihrer Fertigstellung die A 4 bei Chemnitz mit der A 38 südlich von Leipzig verbinden. Damit soll eine zeitsparende Direktverbindung von Chemnitz nach Leipzig geschaffen werden, die auch den westsächsischen Wirtschaftsraum zwischen Zwickau, Chemnitz und Leipzig fördert. Darüber hinaus wird die neue Autobahn die daran angeschlossenen Orte erheblich vom Verkehr entlasten. Die Kosten für den 14,5 Kilometer langen Bauabschnitt zwischen Rathendorf und Frohburg waren mit rund 80 Millionen Euro veranschlagt. Die Finanzierung des daran anschließenden Abschnittes zwischen Frohburg und Borna-Süd will der Bund durch Mautmehreinnahmen sicherstellen. 

Heute (6. März 2010) hat Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer mit einem Rammschlag den Bau der A 72 zwischen Frohburg und Borna begonnen. Die 315 Meter lange Talbrücke über den Zedtlitzer Grund wird ein Bestandteil der neuen A 72. Ramsauer: „Wir werden die Europäische Metropolregion Sachsendreieck optimal verbinden. Für das Dreieck zwischen Chemnitz-Zwickau, Dresden und Halle-Leipzig entsteht jetzt eine wichtige und leistungsfähige Verkehrsachse. Die Erreichbarkeit wird so bis 2012 spürbar verbessert.“ 

Der Bund und die Europäische Union stellen für den sechs Kilometer langen Bauabschnitt von Frohburg bis Borna insgesamt 66 Millionen Euro zur Verfügung. (auto-reporter.net./wr)]]></description>
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							<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 13:20:28 +0100</pubDate>
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							<title><![CDATA[Gebrauchtwagenkauf: Gründliches Umsehen erspart das Nachsehen]]></title>
							<description><![CDATA[Wer mit dem Gedanken spielt, einen Gebrauchtwagen zu kaufen, sollte sich vorher unbedingt schlaumachen und genau orientieren. Dazu zählt beispielsweise, welches Auto in welchem Baujahr noch zuverlässig unterwegs ist. Auskunft darüber gibt u.a. die Auswertung der Mängelstatistik der TÜVs. Im „TÜV-Report“ von „Auto Bild“ werden die Stärken und Schwächen von 201 verschiedenen Fahrzeugmodellen aufgelistet. Damit erhält man einen guten Überblick – gestaffelt nach Modell und Fahrzeugalter. Die Angaben basieren auf der Auswertung von mehr als 7,5 Millionen Hauptuntersuchungen. 

Auch das Gebrauchtwagen-Zertifikat von TÜV Rheinland bietet Sicherheit für Käufer und Verkäufer. „Der umfangreiche Check wird an allen Prüfstellen geboten und umfasst 120 Punkte inklusive einer Probefahrt und ergänzt die technische Prüfung bei der HU“, sagt Kraftfahrt-Experte Hans-Ulrich Sander vom TÜV Rheinland. Dabei werden von den Fachleuten nicht nur verdeckte Unfallschäden aufgespürt. Auch der Zustand vom Lack wird beurteilt und die Inneneinrichtung bewertet. Das reicht von den Polstern bis hin zur Klimaanlage und der Multimedia-Ausstattung. „Der Check schafft Vertrauen auf beiden Seiten“, unterstreicht Sander. In Verbindung mit der Hauptuntersuchung kostet er 46 Euro und ohne HU 58 Euro. 

Mit der Online-Bewertung für gebrauchte Autos und Motorräder bieten die TÜV-Rheinland-Prüfstellen einen weiteren Service. Grundlage dafür bildet eine Datenbank, die alle Sonderausstattungen ab Werk enthält. Nach Eingabe von Kilometerstand, Erstzulassung, Marke, Modell und sämtlichen Extras errechnet das System sofort den Durchschnittswert des Fahrzeugs. Allerdings nur dann, wenn Pkws nicht älter als zwölf, Motorräder nicht älter als zehn Jahre und deren Haupt- und Abgasuntersuchung noch ein Jahr gültig sind. Dieser Service zum Preis von 11,90 Euro beinhaltet jedoch keine Begutachtung durch einen Sachverständigen. 

Ein besonderes Angebot ist der Profi-Check für Gebrauchtwagen speziell für junge Autofahrer. Wer seine Führerscheinprüfung erfolgreich ablegt, erhält vom TÜV Rheinland einen Gutschein für die kostenlose Überprüfung seines zukünftigen Fahrzeugs, bei der alle wichtigen Baugruppen wie Reifen, Bremen, Lenkung und Beleuchtung von den Kfz-Experten unter die Lupe genommen werden. In jeder der über 130 TÜV Rheinland-Prüfstellen kann der Gutschein eingelöst werden. Ohne Gutschein kostet ein solcher Profi-Check 14,90 Euro. (auto-reporter.net/sr)]]></description>
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							<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 13:00:29 +0100</pubDate>
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							</item>
						<item>
							<title><![CDATA[TÜV Rheinland: Neue Sommerreifen erst einfahren!]]></title>
							<description><![CDATA[Viele Autofahrer checken ihr Fahrzeug mit der ersten Frühlingssonne richtig durch. Wenn mit Schnee oder Glatteis nicht mehr gerechnet werden muss, wird zudem auf Sommerreifen umgerüstet. Bei milderen Temperaturen haben die einen geringeren Verschleiß und bessere Fahreigenschaften als ihre winterlichen „Kollegen“. Ob die Sommerreifen vom Vorjahr noch geeignet sind oder neue gekauft werden müssen, entscheidet in erster Linie die Profiltiefe. Vorgeschrieben sind 1,6 Millimeter. „Mit zwei Millimeter Profil sind Autofahrer tatsächlich auf der sicheren Seite“, so Gerd Mylius, Kraftfahrtexperte des TÜV Rheinland. 

Vor dem Reifenwechsel sollten die vorhandenen Rad-Reifen-Kombinationen auf Beschädigungen überprüft werden. Immer wieder werden im Rahmen der Hauptuntersuchungen erhebliche Mängel an vielen Rad-Reifen-Kombinationen festgestellt, wie Experten des TÜV Rheinland berichten. Häufig weisen Reifen Alterungsrisse auf oder verfügen nicht mehr über ausreichende Profiltiefe. Haben Reifen Beulen oder Risse, bleibt nur noch die fachgerechte Entsorgung. 

Keinen weiteren Einsatz sollten auch Reifen haben, die älter als sechs Jahre sind. Die DOT-Kennziffer auf der Seitenwand gibt über das Alter Auskunft. Dabei stehen die ersten beiden Ziffern für die Produktionswoche, die letzten beiden für das Herstellungsjahr (ab 2000). Somit steht die Zahl 1008 für die zehnte Woche 2008. 

Wer aber denkt, mit neuen Reifen gleich „loslegen“ zu können, der irrt. Bei der ersten Fahrt ist erhöhte Vorsicht geboten, denn Trennmittel und Öle aus der Herstellung sind erst nach einigen Hundert Kilometern abgefahren. Erst dann besteht optimale Bodenhaftung.

Die einzulagernden Winterreifen sollten mit warmem Wasser gereinigt und Steinchen in deren Profilen entfernt werden. Zum Einmotten eignen sich am besten kalte, dunkle Orte wie Keller oder Garage. „Lagern Sie Reifen auf Felgen hängend oder gestapelt“, so TÜV Rheinland-Experte Mylius. „Reifen ohne Felgen am besten stehend lagern und ab und zu drehen, so werden Druckstellen vermieden.“ Zudem ist es ratsam, die Reifen nicht seitenverkehrt zu montieren. Eine entsprechende Markierung mit Kreide schützt vor Verwechslungen. Haben die Winterreifen weniger als vier Millimeter Profiltiefe, lohnt sich der Aufwand der Einlagerung nicht mehr. Sie sollten zum nächsten Winter ersetzt werden. (auto-reporter.net/sr)]]></description>
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							<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 12:41:17 +0100</pubDate>
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							</item>
						<item>
							<title><![CDATA[IVM fordert: Erstmotorisierung erleichtern!]]></title>
							<description><![CDATA[„Die Politik muss individuelle Mobilität vereinfachen. Mehr 50-ccm-Roller und Kleinkrafträder als Erstmotorisierung für junge Zweiradpiloten! Und wir benötigen den Einschluss der 125-cm³-Leichtkrafträder in den Pkw-Führerschein.“ Diese zentralen Forderungen von IVM-Präsident Hermann Bohrer und Hauptgeschäftsführer Reiner Brendicke, erneut erhoben bei der Eröffnung der der Internationalen Motorradausstellung “Motorräder Dortmund“, zielen in Richtung Liberalisierung des Führerscheinrechts und weitere Demokratisierung der Mobilität.

Der Industrie Verband Motorrad argumentiert, Mobilität gehöre zu den zentralen Ansprüchen dieser Gesellschaft – quer durch alle sozialen Schichten. Ohne individuelle Mobilität seien Arbeits- und Bildungsplätze schwieriger oder gar nicht zu erreichen. Daher sollte preiswerte und ressourcensparende Mobilität nicht mit bürokratischen Hürden versehen, sondern durch leichten Zugang unterstützt werden.

Der Verband hält fest: Pkw-Führerscheinbesitzer, die ihre Lizenz vor dem 1. April 1980 erworben haben, können auch Motorräder und Roller bis 125 ccm Hubraum fahren. Das mache eine kostengünstige, effiziente Mobilität möglich – für manche sei das die Alternative zum Auto, für andere die einzige wirtschaftlich darstellbare Form individueller Fortbewegung. Dies sei aber denjenigen verwehrt, die ihren Pkw-Führerschein nach dem 1. April 1980 erworben haben, also auch jüngeren Menschen.

Der IVM fordert  die Politik im Namen der Motorrad- und Rollerbranche dazu auf, die europäischen Richtlinien zur Führerscheinnovellierung mit Augenmaß auch auf die Zukunftsperspektiven von Industrie, Handel und Handwerk auszurichten, nämlich durch den Einschluss der Führerscheinklasse bis 125 cm³ unter Berücksichtigung eines mindestens fünfjährigen PKW-Führerscheinbesitzes  sowie einer Schulung auf dem motorisierten Zweirad und durch die Senkung des Einstiegsalters der 50 cm³ Kleinkraftradklasse (max. 45 km/h) auf 15 Jahre. (auto-reporter.net/wr)]]></description>
							<link>http://www.news-reporter.net/1_3_9_36326_1.php</link>
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							<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 14:00:45 +0100</pubDate>
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							</item>
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							<title><![CDATA[Bundesrat fordert mehr Geld für die Bahn]]></title>
							<description><![CDATA[Nach Ansicht des Bundesrates ist die Schieneninfrastruktur seit Jahren unterfinanziert. Eine angemessene Finanzausstattung für die Infrastruktur und die Verkehrsangebote sei jedoch unabdingbar, um das Gesamtsystem Schiene für künftige Herausforderungen leistungsfähig zu halten und weiterzuentwickeln.

Würde die aktuelle mittelfristige Finanzplanung des Bundes umgesetzt, die ein Absenken der Bundesmittel für Neu- und Ausbau der Infrastruktur vorsieht, sobald die Konjunkturpakete auslaufen, wäre dieses Vorhaben nach Meinung des Bundesrates gefährdet. Deshalb fordern die Länder, die Mittel für den Neu- und Ausbau der Schieneninfrastruktur während der gesamten Legislaturperiode mindestens auf dem durch die Konjunkturpakete erreichten Niveau von 2010 zu stabilisieren. (auto-reporter.net/br)]]></description>
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							<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 13:22:47 +0100</pubDate>
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						<item>
							<title><![CDATA[Händler darf Serienfehler nicht verheimlichen]]></title>
							<description><![CDATA[Verschweigt ein Autohändler beim Verkauf eines Modells einen Serienfehler, der zu einem schwerwiegenden Schaden führen kann, dann haftet er, wenn der Käufer deshalb einen Unfall erleidet. So entschied am 20. Februar 2010 das Oberlandesgericht Düsseldorf (Aktenzeichen 22 U 157/08).

Bei dem vom ADAC geschilderten Fall, kaufte ein Kunde im Jahr 2005 einen gebrauchten Alfa Romeo – ein Modell, für das wegen Mängeln am Motorhaubenschloss bereits eine Rückrufaktion seitens des Herstellers lief. Bei unzureichender Wartung bestand die Gefahr, dass sich die Motorhaube während der Fahrt öffnete – so wie es dann auch bei besagtem Fahrzeug der Fall war. Durch den Fahrtwind wurde die Motorhaube nach hinten geschlagen, die dann gegen Frontscheibe und Dach des Autos prallte. Der dadurch entstandene Schaden belief sich aus knapp 6.000 Euro.

Dem klagenden Autobesitzer gab das Gericht recht, weil der Händler seiner Aufklärungspflicht nicht nachgekommen war. Wäre der Käufer auf das Problem hingewiesen worden, hätte er das Motorhaubenschloss regelmäßig warten lassen können. Für den entstandenen Schaden musste der Autohändler aufkommen.

Autohändler müssten nach Ansicht des ADAC ihre Kunden besonders dann über Rückrufaktionen und besondere Wartungsvorschriften aufklären, wenn sie durch den Hersteller mit der Weitergabe der Informationen an den Verbraucher beauftragt wurden und ein erhöhtes Sicherheitsrisiko besteht. (auto-reporter.net/sr)
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							<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 11:35:20 +0100</pubDate>
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						<item>
							<title><![CDATA[CO2 – wir jagen den falschen Gegner! Oder: Der gesamten Klimapolitik droht ein gigantischer Zusammenbruch]]></title>
							<description><![CDATA[Elektroautos mit Zero-Emission, immer mehr Hybride aller Klassen und extrem sparsame Verbrennungsmotoren – jeder Autohersteller auf dem Genfer Frühjahrssalon versucht, mit möglichst niedrigen CO2-Emissionen zu punkten. Denn nur „grüne“ Autos mit minimalen CO2-Emissionen gelten als gesellschaftlich akzeptiert, versprechen „klimaverträgliche“ Mobilität. Wer das nicht leistet, gerät als „Klimakiller“ im Abseits, gilt als potenzieller Zerstörer der Welt und muss sich auf horrende Strafzahlungen gefasst machen oder gar ein Produktionsverbot. Denn hohe CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre, so wird uns von Politik und Medien tagtäglich eingehämmert, tragen zur bedrohlichen Erderwärmung im Rahmen eines vom Menschen zu verantwortenden Klimawandels bei.

Doch was uns permanent als wissenschaftlich gesicherte Wahrheit und damit Basis aller Klimaaktivitäten verkauft wird, das wird von Tag zu Tag fragwürdiger. Der starr auf jede nur irgend mögliche CO2-Reduzierung fixierte Blick einer immer kompromissloseren und immer einseitigeren Klimapolitik verhindert zusehends, dass man auch einmal nach rechts und links blickt. Doch dort zeigt sich immer deutlicher, dass das CO2 in der Atmosphäre und die Erderwärmung alles andere als in einer klar erkennbaren direkten Beziehung zueinander stehen. Und tagtäglich wird deutlicher, dass trotz schmelzender Grönlandgletscher eine dramatische Erderwärmung offensichtlich nur in zahlreichen Grafiken und Tabellen vieler Klimaforscher und des Weltklimarats IPCC stattfindet – aber nicht in der Realität.

Längst haben renommierte Klimaforscher zugeben müssen, dass die Erderwärmung trotz steigender CO2-Werte in der Atmosphäre seit einem runden Jahrzehnt „Pause“ macht. Und nun werden von Tag zu Tag schwerwiegende Fehler und bewusste Manipulationen im vierten Sachstandsbericht des Weltklimarats IPCC offenbar, der als Basis für die weltweite Klimapolitik dient.

Erst im November musste man, angesichts der im Rahmen von Climategate bekannt gewordenen Manipulationen, an den als allgemein anerkannt geltenden und vom IPCC verwendeten Kurven zur Erderwärmung zur Kenntnis nehmen, dass uns ein Bedrohungsszenario vorgegaukelt wird, das durch die Realität offensichtlich nicht gedeckt ist. Zwar gelang es den tapfer und unkritisch im Mainstream mitschwimmenden deutschen Medien, die beängstigenden Enthüllungen bei der CRU (Climate Research Unit der britischen East Anglia University) im Vorfeld des schließlich grandios gescheiterten Kopenhagener Weltklimagipfels zu einem Randthema zu machen. Doch auf Dauer lassen sich solche Wahrheiten nicht unterdrücken.

Nun kommt eine punktgenau zu den Manipulationen an Erderwärmungskurven in England passende „Justierung“ der Werte der Messstationen in den USA. Denn die vom amerikanischen Klimazentrum NCDC (National Climate Data Center) publizierten Werte über eine Erwärmung des amerikanischen Kontinents von 0,69 Grad pro Jahrhundert zwischen dem letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts bis 2006 sind offensichtlich gezielt „frisiert“ worden, um eine Erwärmung nachzuweisen. Dafür wurden die mit 0,11 Grad pro Jahrhundert in ländlichen Messstationen gemessenen Werte auf 0,58 Grad pro Jahrhundert „justiert“, wie der lange Zeit für die NASA aktive inzwischen pensionierte Physiker und Strahlungswissenschaftler Edward. A. Long herausfand.

Und nachdem das IPCC erst im Januar 2010 zugeben musste, dass die Voraussagen über das Abschmelzen der Himalaya-Gletscher bis 2035 absolut falsch sind, folgte vor wenigen Tagen das Eingeständnis, dass es sich mit der immer wieder behaupteten Zunahme von Naturkatastrophen angesichts einer Erderwärmung ebenso verhält. Erst kürzlich wurde eine wichtige Studie über den Anstieg der Meeresspiegel zurückgezogen, und immer mehr der angeblich wissenschaftlich sorgfältig abgesicherten Aussagen des IPCC-Berichts erweisen sich als zum Teil schlampig gemacht, manipuliert, gefälscht und damit unglaubwürdiger.

Um das Maß vollzumachen, geriet inzwischen auch der Nobelpreisträger und IPCC-Vorsitzende Rajendra Pachauri ins Gerede, als der britische „Sunday Telegraph“ zur Jahreswende berichtete, dass Pachauri Beraterposten bei Unternehmen bekleidet, die sowohl in den Klimaschutz investieren, als auch an der Chicagoer Börse für den Emissionshandel – Aktivitäten, deren Erfolg maßgeblich von Vorgaben des Weltklimarates abhängt – tätig ist. Mit seinen Nebentätigkeiten verbundene Vergütungen habe er allerdings komplett dem Forschungsinstitut TERI (The Energy and Ressources Institute) zugutekommen lassen, ließ er umgehend erklären. Dessen Chef allerdings ist niemand anderes als Pachauri selbst.

Schon vor einem Monat schrieb „Die Welt“ von der „Selbstgemachten Klimakatastrophe der UN“, und erst vor wenigen Tagen kam das Blatt unter dem Titel „Die Macht der Meteorologen“ zu dem Schluss, dass ein Kartell aus Medien und Forschern der Welt mit zweifelhaften Fakten seit Jahren eine Klimakatastrophe einreden wolle. Immer deutlicher beginnt das Katastrophenszenario zu bröckeln, erweist sich die angeblich gesicherte Tatsache einer Erderwärmung als Täuschungsmanöver, fehlt ein schlüssiger Beweis für die These, dass steigende CO2-Konzentrationen in der Erdatmosphäre zur globalen Erwärmung führen. Und immer mehr kristallisiert sich heraus, dass mit höchster Wahrscheinlichkeit diverse Sonnenaktivitäten für des Erdklima und dessen permanenten Wandel verantwortlich sind – aber mit größter Wahrscheinlichkeit nicht das CO2. Doch die, die das schon lange befürchtet haben, ließ man konsequent nicht zu Wort kommen. Erst jetzt, wo sich das IPCC von Tag zu Tag mehr diskreditiert, erhalten sie ihre Chance und nutzen sie.

Und damit zeigt sich: Wir jagen mit CO2 den falschen Gegner. Das anzuerkennen, eskaliert allerdings in eine Katastrophe, gegen die die immer noch nicht bewältigte Finanzkrise gerade einmal ein sanftes Vorbeben ist. Denn wenn die permanenten Klimaveränderungen auf der Erde nicht CO2-abhängig sind und damit auch nicht vom Menschen gemacht sein können, dann bricht all das, was wir in den letzten Jahrzehnten als weit in die Zukunft reichende Klimapolitik aufgebaut haben, total in sich zusammen. Klimaschutzgesetze auf allen Ebenen werden ebenso zu Makulatur wie der sogenannte Emissionshandel, und milliardenschwere, in vielen Haushalten bereits fest eingeplante Strafzahlungen für die Verfehlung sogenannter Klimaschutzziele müssen ebenso abgeschrieben werden wie diverse längst geplante CO2-Steuern. Ja unsere gesamte durch und durch auf die CO2-Jagd orientierte Politik, in deren Rahmen bereits Milliardenwerte sinnlos verbrannt wurden und werden und sich Nutznießer dieser Politik zum Teil maßlos bereichert haben, muss sich schnell und radikal umorientieren.

CO2 wird dann in unserem Denken wieder den Platz einnehmen, den es in der Realität des Lebens auf der Erde schon immer hatte und bis in alle Ewigkeit haben wird – als eine Schlüsselsubstanz allen Lebens, die mithilfe der Photosynthese Sonnenenergie einfängt und sich dabei zu Sauerstoff und energiereiche Kohlenstoffverbindungen (Zucker) umwandelt, die die Energiebasis für unser Leben sind. Denn wir sind, allem Geschwätz zur „Dekarbonisierung“ unserer Wirtschaft und einer „postkarbonen Gesellschaft“ zum Trotz vom Kohlenstoff und seiner ständigen Oxidation und Reduktion abhängige karbone Wesen in einer karbonen Natur.

Deren Gleichgewichte angesichts einer permanent exzessiveren Nutzung unserer Ressourcen durch eine permanent wachsende Weltbevölkerung zu erhalten, das ist eine der existenziellen Aufgaben der Zukunft. Und hier haben wir im Unterschied zum Klima, dessen Beeinflussung oder gar Steuerung für den Menschen mindestens eine Nummer zu groß ist, in vielen Bereichen sehr reale Gestaltungsmöglichkeiten. Und es besteht unbedingter Handlungsbedarf.

Unter diesem Aspekt sind auch die jetzt in Genf präsentierten extrem sparsamen Antriebe aller Art, auch wenn sie mit der Forderung nach einer dramatischen CO2-Reduzierung für einen vermeintlichen Klimaschutz erreicht wurden, alles andere als überflüssig, sondern ein unschätzbarer Gewinn zur Ressourcenschonung. Und damit sind sie ein in diesem Umfang vor Jahren noch für unmöglich gehaltener Beitrag zu einer umweltverträglicheren Mobilität, die unsere Ressourcen optimal nutzt und auch dazu beiträgt, dass individuelle Mobilität erschwinglich bleibt. (auto-reporter.net/Ingo von Dahlern)]]></description>
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							<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 10:46:37 +0100</pubDate>
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							<title><![CDATA[Gebrauchtwagen-Geschäft wird zum Risiko]]></title>
							<description><![CDATA[In den kommenden beiden Jahren kommen Restwertrisiken in Höhe von mehr als 1,6 Milliarden Euro auf die Automobilhändler und Hersteller zu. Die sich daraus ergebenden „Drohverluste“ werden für viele Händler zur Existenzfrage: Spektakuläre Insolvenzen im Automobilhandel lassen sich aus diesem Grund nur mit Unterstützung der Hersteller vermeiden. Das sind die ersten Ergebnisse der Studie „Optimierung im GW-Management“, die von der Dekra Automobil GmbH beim Institut für Automobilwirtschaft (IFA) an der Hochschule Nürtingen-Geislingen in Auftrag gegeben wurde.

Der wissenschaftliche Leiter der Studie, Prof. Willi Diez, sieht das bisherige Vermarktungsmodell für Gebrauchtwagen am Ende. Hauptsächlich beim Leasing von hochpreisigen Premiumautomobilen der oberen Mittelklasse und der Oberklasse fehlen Verwertungsketten der Hersteller. Das heißt, ein Premiumautomobil dürfe erst dann verleast werden, wenn feststünde, wie es anschließend vermarktet werden soll. Diese Aufgabe sei Sache der Automobilhersteller, da solche Verwertungsketten international organisiert werden müssten. 

Die Studie befasst sich neben Deutschland auch mit anderen europäischen Märkten. Dabei zeigte sich im internationalen Vergleich, dass die Standzeiten in Deutschland mit mehr als 110 Tagen teilweise mehr als doppelt so hoch sind. In Großbritannien liegen die durchschnittlichen Standzeiten beispielsweise bei 45 Tagen – in den Niederlanden sind es 75. Um die finanziellen Belastungen aus dem Gebrauchtwagengeschäft zu reduzieren, bleibt eine Erhöhung des Umschlagfaktors demnach die wichtigste Herausforderung. Notwendig sei eine weitere Optimierung der Gebrauchtwagenprozesse von der Hereinnahme bis zum Verkauf, so die Empfehlung.

Das IFA-Institut geht davon aus, dass der Gebrauchtwagenmarkt in diesem Jahr nach dem Auslaufen der Abwrackprämie annähernd das Niveau des Vorjahres erreichen wird. Der Gebrauchtwagenmarkt werde durch das momentan niedrige Preisniveau gestützt. Im letzten Jahr sind die Gebrauchtwagenpreise um 3,1 Prozent gesunken. Im Gegensatz dazu treffe die voraussichtlich steigende Arbeitslosigkeit potenzielle Gebrauchtwagenkäufer besonders stark. Im vergangenen Jahr war der deutsche Gebrauchtwagenmarkt mit 6,01 Millionen Besitzumschreibungen zum vierten Mal in Folge gesunken. Verglichen mit dem Jahr 2008 bedeutet das einen Rückgang um 1,6 Prozent. Die vollständige Dekra/IFA-Studie erscheint voraussichtlich im Mai dieses Jahres. (auto-reporter.net/sr)
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							<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 10:00:14 +0100</pubDate>
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						<item>
							<title><![CDATA[Wechsel! Damit der Innenraumfilter nicht zur Schmutzleuder wird]]></title>
							<description><![CDATA[Heutzutage ist fast jedes Auto mit einem Innenraumfilter ausgerüstet, der Schadstoffe aus der angesaugten Luft wirksam herausfiltert. So verfügen beispielsweise alle Pkws mit Klimaanlage immer auch über einen Innenraumfilter. Doch diese Filter sind nur begrenzte Zeit wirksam. Wenn sie mit Schadstoffen überladen sind, können sie ihre Filterfunktion nicht mehr erfüllen. Im Gegenteil: Der im Filter angesammelte Schmutz wird wieder in den Luftstrom abgegeben – zudem bilden die Schadstoffe einen Nährboden für Schimmel und Bakterien. 

Damit Innenraumfilter nicht zur Schmutzschleuder mutieren, empfiehlt Bosch, ihn alle 15.000 Kilometer oder mindestens einmal jährlich in der Werkstatt wechseln zu lassen. Der optimale Zeitpunkt ist nach Bosch-Erfahrungen der Beginn des Frühjahrs, da zum einen der Filter im Herbst und Winter durch Feuchtigkeit besonders stark belastet und andererseits die Filterwirkung mit Beginn der Pollenflugsaison besonders gefragt ist. Selbst lungengängige Partikel mit einem Durchmesser unter 0,0025 Millimetern werden von Innenraumfiltern zurückgehalten. Bei vielen Fahrzeugen kann zudem der herkömmliche Filter ohne Mehraufwand durch einen leistungsfähigeren Aktivkohlefilter ersetzt werden, der imstande ist, auch gesundheitsschädliche und übelriechende Gase nahezu vollständig auszufiltern. 

Die vor dem Fahrzeug angesaugte Luft enthält Abgase vorausfahrender Fahrzeuge, Feinstaub und Dieselruß, aber auch Pollen und Bakterien, Ozon und Stickoxide. Besonders im Innenstadtverkehr ist die Konzentration dieser gesundheitsschädlichen Schadstoffe im Fahrzeug oft sehr viel höher als am Fahrbahnrand. Eine so hohe Schadstoffkonzentration belastet vor allem mitfahrende Kinder. 

Und noch ein weiteres Argument spricht für einen gut funktionierenden Innenraumfilter: Er hält Pollen wirkungsvoll zurück und beschert somit Autofahrern, die unter einer Pollenallergie leiden und damit unter tränenden Augen und Niesattacken, einen zusätzlichen Sicherheitsgewinn. Denn werden beim Niesen reflexartig die Augen geschlossen, legt das Fahrzeug bei Tempo 80 eine Strecke von 25 Metern zurück. Im dichten Straßenverkehr ist das ein gefährlicher Blindflug. (auto-reporter.net/sr)]]></description>
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							<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 09:32:04 +0100</pubDate>
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						<item>
							<title><![CDATA[Wer kommt für Sturmschäden auf?]]></title>
							<description><![CDATA[Die Beantwortung der Frage, wer nach Stürmen für entstandene Schäden aufkommt, ist nach Ereignissen wie dem jüngsten Tief Cynthia aktueller denn je. Werden Fahrzeuge durch herabfallende Dachziegel, Fassadenteile, Baugerüste und Baumteile beschädigt, übernimmt die Teilkaskoversicherung den Schaden bei Windstärken über acht. Das gelte dann, wenn ein Fahrzeug unmittelbar durch den Sturmeinfluss beschädigt worden sei, so der ADAC. Davon sei bei geparkten Autos auszugehen. 

Auch wenn ein Fahrzeug während der Fahrt durch Gegenstände beschädigt wird, darf man auf Ersatz durch die Teilkaskoversicherung hoffen. Voraussetzung ist allerdings, dass die Gegenstände unmittelbar vor das Fahrzeug geweht wurden und ein Ausweichen nicht mehr möglich war. Kollidiert ein Fahrzeug dagegen mit einem schon länger auf der Straße liegenden Baum, lässt sich der Schaden allenfalls über die Vollkaskoversicherung abrechnen. Doch dann wird der Versicherungsvertrag zurückgestuft. Außerdem ist die Selbstbeteiligung in der Vollkasko meist höher als in der Teilkasko. 

Einen Anspruch gegen Hausbesitzer, Eigentümer von umgestürzten Bäumen, Baufirmen etc. haben geschädigte Autofahrer nur dann, wenn diesen „Verursachern“ eine Verletzung der Verkehrssicherungspflicht vorgeworfen werden kann. Im Fall von herabgestürzten Dachziegeln müssen Hauseigentümer beispielsweise nachweisen, dass das Dach regelmäßig dahingehend überprüft wurde, ob die Ziegel noch fest sitzen. 

Eigentümer von Bäumen sind verpflichtet, den Zustand ihrer Bäume zu kontrollieren. Morsches Geäst muss entfernt werden. Auch hier muss der Besitzer nachweisen, dieser Kontrollpflicht nachgekommen zu sein. Wurde die Beschädigung durch einen Bauzaun oder ein Baustellenschild verursacht, haftet der Aufsteller, wenn er diese Einrichtungen nicht fachgerecht gesichert hat.

Nur der reine Fahrzeugschaden, also die Reparatur- oder Wiederbeschaffungskosten, abzüglich der vereinbarten Selbstbeteiligung – unabhängig von einem Verschulden – werden von der Teil- oder Vollkaskoversicherung erstattet. Die Versicherung muss unverzüglich benachrichtigt werden; sie stellt dann einen Gutachter.

Kann ein anderer wegen Verletzung der Verkehrssicherungspflichten in Anspruch genommen werden, muss er oder seine Haftpflichtversicherung für den kompletten Schaden aufkommen; Mietwagen, Wertminderung sowie die Kosten eines eigenen Sachverständigen und Rechtsanwalts inklusive. (auto-reporter.net/sr)]]></description>
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							<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 16:44:41 +0100</pubDate>
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							</item>
						<item>
							<title><![CDATA[Kommentar: EU-Straßenkampf: „Wie Du mir – so ich Dir!“]]></title>
							<description><![CDATA[Eine deutsche Autobahn im Brandenburgischen. Baustelle! Engstelle. Schilder hatten dazu aufgefordert, das Tempo auf 120, dann auf 100 und schließlich auf 80 km/h zu drosseln. Doch regelmäßig erleben lässt sich das: Während offensichtlich alle Motorisierten, die den Bauabschnitt passieren, das Tempolimit annähernd einhalten, rauschen an ihnen deutlich schnellere Pkws vorbei – in aller Regel mit polnischem Kennzeichen. Solche mit deutschem Kennzeichen bleiben eher die Ausnahme. Bei polnischen Pkw-Lenkern scheint das Ignorieren von Tempolimits zum Standard-Repertoire ihrer Fahrkünste zu gehören. 

Sie können offensichtlich davon ausgehen, dass ihnen die zähe EU-Amtsbürokratie hinreichend garantiert, in Deutschland weder aufgestellte Blitzer noch nachfolgende Geldbußen befürchten zu müssen. Anders lässt sich die auffällige Ignoranz gegenüber Tempolimits nicht erklären. Dabei war schon vor drei Jahren auf dem Verkehrsgerichtstag in Goslar die Rede davon, dass ein EU-Beschluss zur Vollstreckung von Bußgeldbescheiden im Ausland noch 2007 umgesetzt werde. Damals machte das Bekenntnis die Runde, dass „allein in den neuen Bundesländern in den vergangenen Jahren mehr als 100.000 Geschwindigkeitsübertretungen durch Fahrer mit ausländischen Kennzeichen ohne Sanktion blieben“. Selbst wenn je Fall nur zehn Euro kassiert worden wären, hätte sich eine beachtliche Einnahme ergeben, die etwa der Instandhaltung von Straßen recht gut bekommen wäre. 

Inzwischen aber gibt es Anlass, weit Ärgerlicheres befürchten zu müssen. Bahnt sich doch bei Polizeikontrollen von Nachbarländern eine Art Wettbewerb an. Motto: „Wie Du mir – so ich Dir!“ Tschechien beklagt, dass die deutsche Polizei im grenznahen bayerischen Raum zunehmend „erniedrigende“ Drogenkontrollen bei tschechischen Kraftfahrern vornehme. Wissen muss man, dass in Tschechien neuerdings selbst der Besitz größerer Mengen Rauschgift nicht mehr unter Strafe steht. Berichtet wird, dass Autofahrer, die auf Deutscher Seite in eine solche „willkürliche Kontrolle“ gerieten, sogar gezwungen würden, „auf offener Straße in ein Glas zu urinieren“.

Prompt kocht der Ärger darüber hoch. Inzwischen befasst sich auch die Regierung Tschechiens mit dem Thema. Und es werden Stimmen laut, die drastische Gegenmaßnahmen für die richtige Antwort halten; verschärfte Verkehrskontrollen in Tschechien etwa, die sich vor allem deutschen Autofahrern widmen. Als Scherz verkaufte der frühere Ministerpräsident Topolanek seinen Vorschlag, beispielsweise die Fahrer deutscher Nobelkarossen, die regelmäßig als Sextouristen in tschechischen Bordellen absteigen, etwa auf Geschlechtskrankheiten zu untersuchen. Ganz so lustig, wie es klingen mag, ist das nicht.

So gesehen sind Autofahrer aus Nachbarländern, die Tempolimits in Deutschland offenbar noch immer ungestraft ignorieren können, wohl eher das kleinere Übel angesichts der offensichtlich erheblichen „atmosphärischen Spannungen“ beiderseits der Grenzen zwischen Deutschland und Tschechien. Die so oft beschworene EU-Harmonie hat man sich eigentlich anders vorgestellt. (auto-reporter.net /Wolfram Riedel)]]></description>
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							<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 14:23:12 +0100</pubDate>
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							</item>
						<item>
							<title><![CDATA[Allianz: GPS und eCall für den Winterdienst senkt Kosten]]></title>
							<description><![CDATA[Der harte Winter 2009/2010 hat in deutschen Kommunen hohe Kosten für den Winterdienst verursacht. In der Regel sind Winterdienstfahrzeuge so programmiert, dass sie pro Quadratmeter eine feste Menge Salz aufbringen. Durch den Einsatz einer neuen Technologie, die auf GPS-Ortung und GPS-Steuerung der Fahrzeuge basiert, kann die Salzmenge effektiver eingesetzt und dadurch deutlich reduziert werden. Gleichzeitig erhöht sich die Verkehrssicherheit auf winterlichen Straßen.

Im Rahmen des EU-Projekts „Golden Ice“ wird derzeit eine sogenannte „On-Board-Unit“ für Fahrzeuge des professionellen Winterdienstes entwickelt. Das Fahrzeug kann dann – per GPS+EGNOS/EDAS fortlaufend geortet – die aufzubringende Salzmenge je nach der Straßengegebenheit zielgenau steuern. Zusätzlich ermöglicht die GPS-Einheit, durch eine eCall-Funktion Unfalldaten von Einsatzfahrzeugen, aber auch Unfälle Dritter, die durch die Fahrer beobachtet werden, schnell, punktgenau und reibungslos an kommunale Einsatzzentralen und die Rettungsleitstellen zu übermitteln.

Die Allianz OrtungsServices GmbH, ein Tochterunternehmen der Allianz Deutschland AG, stellt für den Bereich eCall des Projektes „Golden Ice“ die technische Infrastruktur bereit, betreibt diese und implementiert die eCall-Funktionalität. „Durch ‚Golden Ice’ können öffentliche Gelder eingespart und ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden“, sagt Jürgen Bartz, Geschäftsführer der Allianz OrtungsServices. „Gleichzeitig optimieren wir die Notfallhilfe.“ Erste Prototypen der On-Board-Unit sind für das erste Quartal 2011 geplant. Mitte kommenden Jahres soll das System im Rahmen von Feldtests in der Praxis erprobt werden, um Ende 2011 als Serienprodukt zum Einsatz zu kommen.

Die Allianz OrtungsServices stellt mit LifeService 112 für über 90 Prozent der deutschen Rettungsleitstellen die technische Plattform für die Handyortung bereit. Bereits seit 2008 können auch eCall-Daten (Notruf vom Fahrzeug) technisch verarbeitet und weitergeleitet werden. „Was bei Winterfahrzeugen funktioniert, ist natürlich bei allen Autos möglich. Damit können wir allen eCall-Betreibern mit unserer Ortungsplattform eine funktionierende technische Lösung vom Notruf bis zur Rettungsstelle anbieten“, erklärt Allianz-Vorstand Dr. Karl-Walter Gutberlet. Mobilfunkanbieter und Automobilhersteller warteten bereits seit Langem auf praktische Lösungen für den Einsatz von eCall.

Fortlaufende Informationen zum Projekt sind künftig auf der Projekt-Website http://www.golden-ice.eu zu finden. (auto-reporter.net/wr)]]></description>
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							<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 11:41:43 +0100</pubDate>
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							</item>
						<item>
							<title><![CDATA[Familien-Pkw von Schuldnerin darf nicht gepfändet werden]]></title>
							<description><![CDATA[Der Familien-Pkw einer Schuldnerin ist unpfändbar, wenn der Ehegatte das Auto unbedingt für seine Fahrt zur Arbeit benötigt. Diese grundsätzliche Entscheidung hat jetzt der Bundesgerichtshof getroffen (Az. VII ZB 16/09).

Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline (www.anwaltshotline.de) berichtet, hat eine Frau Schulden in Höhe von 2.459,79 Euro. Sie ist erwerbsunfähig und bezieht nur eine kleine Rente. Zur Begleichung der Schulden sollte deshalb jetzt der Familien-Pkw gepfändet werden. Das lehnte die damit beauftragte Gerichtsvollzieherin aber ab. Die Schuldnerin lebe mit ihren drei Kindern und dem Ehemann auf einem Dorf. Der Familienvater sei für den Weg zu seiner Arbeit in der Kreisstadt auf das gemeinsame Fahrzeug angewiesen. Er müsste sonst stundenlang auf ein öffentliches Verkehrsmittel warten, wobei nicht einmal sichergestellt wäre, dass zu bestimmten Zeiten überhaupt noch ein öffentliches Verkehrsmittel zur Verfügung stehe.

Dieser Argumentation schlossen sich die Bundesrichter an. „Unpfändbar sind alle Gegenstände der Schuldnerin, die ihr Ehegatte zur Fortsetzung seiner Erwerbstätigkeit benötigt“, erklärt Rechtsanwältin Alexandra Wimmer den Richterspruch. Dazu gehört in diesem Fall der gemeinsame Pkw, den der Mann als Arbeitnehmer für die täglichen Fahrten von seiner Wohnung zu seinem Arbeitsplatz und zurück benötigt. Darauf müsste er nur verzichten, wenn ihm in zumutbarer Weise öffentliche Verkehrsmittel zur Verfügung ständen. Das trifft hier nicht zu. (auto-reporter.net)]]></description>
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							<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 09:11:58 +0100</pubDate>
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							<title><![CDATA[ADAC: Mit dem Navi in den Stau]]></title>
							<description><![CDATA[Eine aktuelle Befragung des ADAC von 1.000 autobahnnahen Gemeinden ergab, dass zwei Drittel dieser Orte über regelmäßige Staus in den Ortsdurchfahrten, mehr Straßenlärm und schlechtere Luft klagen. Dass diese Probleme in den letzten fünf bis zehn Jahren entstanden sind, gab knapp die Hälfte an. Schuld daran sind Navigationssysteme, die die Autofahrer von den Autobahnen lotsen, um Staus zu umfahren.

Im angegebenen Zeitraum ist die Zahl der Navis auf rund 20 Millionen gestiegen. Viele dieser Geräte verfügen über das automatische Stauwarn- und Umleitungssystem TMC (Traffic Message Channel). Der ADAC sieht die Ursache für die Verkehrsprobleme bei den Navigationsgeräten selbst, denn viele Geräte empfehlen dem Fahrer schon bei kurzen Staus, die Autobahn zu verlassen und auf Nebenstrecken auszuweichen. Da aber viele dieser Strecken nicht für diese Verkehrsdichte ausgelegt sind, geraten sie schnell an ihre Grenzen. Dazu kommt, dass Meldungen oft auch falsch verarbeitet werden. So wird etwa die Sperrung einer Anschlussstelle oder einer Fahrspur nicht selten als Autobahn-Vollsperrung interpretiert.

Zur Problemvermeidung in den betroffenen Orten können die Autofahrer selbst beitragen. Laut ADAC lohnt es meist nur dann von der Autobahn abzufahren, wenn Vollsperrungen oder größere Unfälle vorliegen und es parallel zur betroffenen Strecke eine Alternativ-Autobahn oder eine gut ausgebaute Bundesstraße gibt.

Der Klub fordert, das Stauerfassungssystem auch auf Bundes- und Landesstraßen auszuweiten. Außerdem sollten die Verkehrsinformationen in Zukunft weitere Angaben zur Ursache und Dauer eines Staus sowie zum Durchschnittstempo beinhalten. 

Bei witterungsbedingten Störungen oder reinen Gefahrenmeldungen sind die Ausweichrouten der Navis oft keine bessere Alternative zur Autobahn. Für eine kostengünstige Übertragung der zusätzlichen Nachrichten müsse das Digital Radio TPEG als Nachfolgesystem von TMC eingeführt werden, so der Automobilclub. (auto-reporter.net/sr)]]></description>
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							<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 12:40:29 +0100</pubDate>
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							<title><![CDATA[DVR: Keine Angst vor Erster Hilfe]]></title>
							<description><![CDATA[Ist nach einem Verkehrsunfall Erste Hilfe zu leisten, befürchten viele Verkehrsteilnehmer, dazu nicht oder nicht mehr in der Lage zu sein oder auch für falsches Verhalten belangt zu werden. Doch juristisch kann man bei der Ersten Hilfe nichts falsch machen. Falls einem dabei doch ein Fehler unterlaufen sollte, so ist dies nicht strafbar, weil nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt wurde, erklärt der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR). Allerdings ist es strafbar nicht zu helfen. Wegen unterlassener Hilfeleistung kann man mit bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe oder einer Geldstrafe belangt werden.

Wer sich nicht mehr sicher ist, ob er die stabile Seitenlage oder lebensrettende Herzdruckmassage noch beherrscht, der sollte sein Können und Wissen in einem Erste-Hilfe-Kurs aufmöbeln. Neben umfangreichen Lehrgängen bieten die großen Hilfsorganisationen auch 90-minütige Wiederauffrischungskurse an.

Besonders wichtig ist neben Absicherung der Unfallstelle und der Erstversorgung der Verletzten der Notruf, damit die professionellen Retter schnellstmöglich helfen können. Auch wenn heute fast jeder ein Mobiltelefon dabei hat, sollten dafür nach Möglichkeit die Notrufsäulen auf der Autobahn oder Notruftelefone auf der Landstraße genutzt werden, da so der Unfallort automatisch und präzise lokalisiert wird. 

Der Notruf sollte folgende Angaben enthalten: Wo ist der Unfall passiert? Wie viele Verletzte gibt es? Welche Verletzungen liegen vor? Wer meldet den Unfall? In jedem Fall sollte abgewartet werden, ob die Leitstelle Rückfragen hat. Benutzt man das Handy für den Notruf, wählt man die international gültige Notrufnummer 112. 
Wenn es um die Rettung von Menschenleben geht, zählen keine Ausreden. Jeder sollte sich vor Augen führen, dass er selbst oder eine geliebte Person in die Lage geraten könne, nach einem Unfall dringend Hilfe zu brauchen, so der DVR. (auto-reporter.net/sr)]]></description>
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							<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 12:15:32 +0100</pubDate>
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