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						<title><![CDATA[Aktuelle Kurznachrichten]]></title>
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						<description><![CDATA[Aktuelle Kurznachrichten]]></description>
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						<lastBuildDate>Tue, 09 Mar 2010 16:08:58 +0100</lastBuildDate>
					
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							<title><![CDATA[E-Autos entlang der A 40 im Feldversuch]]></title>
							<description><![CDATA[Für das Förderprojekt „E-Mobilität im Pendlerverkehr“ in der Modellregion Rhein-Ruhr hat heute eine Gruppe von Forschungseinrichtungen und Unternehmen den Zuschlag erhalten. Die Projektpartner RWE Effizienz GmbH, die Renault Deutschland AG, die Forschungsgesellschaft Kraftfahrwesen mbH Aachen (fka) und das Institut für Hochspannungstechnik der RWTH Aachen untersuchen den „elektrischen Pendlerverkehr zwischen Rhein und Ruhr“ in der Praxis.

Ziel des Gemeinschaftsprojekts ist die Integration von Elektromobilität in den alltäglichen Pendlerverkehr entlang der Städtekette der A40. Die sauberen und leisen E-Fahrzeuge sollen gerade in diesem Ballungsraum mit häufigen Staus oder stockendem Verkehr ihre Stärken unter Beweis stellen. RWE wird bis Mitte 2011 mit Fokus auf die Städte Mülheim, Essen und Dortmund eine flächendeckende Ladeinfrastruktur aufbauen. Darüber hinaus werden Daten gesammelt, die eine Entwicklung marktfähiger Produkte wie Navigationsgeräte mit Ladestationsübersicht und Routenplanung ermöglichen.

Mit rund sieben Millionen Euro unterstützt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) im Rahmen des Programms „Modellregionen Elektromobilität“ das Projekt. Die Fahrzeug-Flotte besteht aus 40 Vorserien-Elektrofahrzeugen der Typen Kangoo Rapid Z.E. und Fluence Z.E. von Renault sowie 110 umgerüsteten Elektro-Autos, die RWE als Leasingfahrzeuge bereitstellt.

Renaults Modelle, die bereits nach Ende des Förderprojekts ab 2011 in Europa serienmäßig eingeführt werden, verfügen zum Marktstart bereits über eine Reichweite von 160 Kilometern und können wahlweise per Standardladung oder Schnellladung aufgeladen werden. Beim Fluence Z.E. besteht zudem die Möglichkeit, die leere Batterie per Quickdrop-System innerhalb weniger Minuten vollautomatisch gegen einen voll aufgeladenen Energiespeicher auszutauschen. Die RWE-Leasing-Fahrzeuge auf Basis des Fiat 500, die sogenannten Karabag 500 E, sind mit Lithium-Ionen-Batterien ausgestattet. Auch Modelle auf Basis des Fiat Fiorino sind im Einsatz. Ihre Reichweite liegt zwischen 100 und 140 Kilometern. (auto-reporter.net/br)]]></description>
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							<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 13:59:44 +0100</pubDate>
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							<title><![CDATA[Recyclingteile bei Ford]]></title>
							<description><![CDATA[Recycelte Materialien und nachwachsende Rohstoffe bekommen eine zweite Chance. Haben sie das Zeug dazu, herkömmliche Stoffe zu ersetzen, gibt Ford diesen sogenannten „grünen“ Rohstoffen den Vorzug. Bedingung ist: Die aus Recyclingmaterial gefertigten Produkte müssen mindestens die gleichen Eigenschaften aufweisen wie herkömmliche Teile. Oder besser sein. 300 Bauteile und Baugruppen europäischer Ford-Modelle bestehen bereits aus recyceltem Material.

Ein Beispiel für den Einsatz von Recyclingmaterial ist die aktuelle Generation des Ford Focus. Ausgangsstoffe für Fahrzeugbauteile sind beispielsweise Kunststoff-Flaschen, Flaschenverschlüsse, Computer- und Fernsehgehäuse, CDs, Teppiche und sogar Baumwoll-Jeans. So besteht das Heizungsgehäuse zu 25 Prozent aus recyceltem Kunststoff; die Teppiche im Fahrzeug-Innenraum sind zu 20 Prozent aus recyceltem Teppichfasern; der Batterieträger besteht zu 50 Prozent aus recyceltem Kunststoff-Mix; die Innenverkleidung der vorderen Radkästen wird vollständig aus recyceltem Polypropylen hergestellt; der Dachhimmel, die Hutablage, die Instrumententafel sowie die Schallschutz-Dämmung enthalten recycelte Textilien.

Zugleich intensiviert Ford die Forschung in die Entwicklung von Materialien, die aus nachwachsenden Rohstoffen wie Sojamehl, Hanf, Sisal und Zellulose bestehen. Der Einsatz solcher „Bio“-Bauteile könnte künftig nicht nur die Abhängigkeit vom Rohöl verringern, sondern auch Gewichtsvorteile bringen. 

Materialexperten untersuchen derzeit u.a. einen Bio-Kunststoff namens PLA, der sich aus der Stärke von Getreide, Zuckerrüben oder auch Schilf gewinnen lässt. Ziel sind PLA-Eigenschaften, die es möglich machen, dass die entsprechenden Produkte einerseits ein volles Fahrzeugleben halten, sich andererseits aber innerhalb von 90 bis 120 Tagen nach der Verwertung des Fahrzeugs zersetzen. Aus Mineralöl gewonnener Kunststoff verrottet im Gegensatz dazu erst nach rund 1.000 Jahren. Ford hält den Einsatz von PLA bei Fußbodenteppichen, Fußmatten, Sitzpolsterungen und Fahrzeug-Innenraumteilen aus Spritzguss für möglich. (auto-reporter.net/arie)]]></description>
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							<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 16:45:55 +0100</pubDate>
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							<title><![CDATA[Umweltprädikat für TSI-Motoren von Volkswagen]]></title>
							<description><![CDATA[Nach dem Doppelkupplungsgetriebe DSG wurden nun auch die TSI-Motoren von Volkswagen mit dem vom TÜV Nord zertifizierten Umweltprädikat ausgezeichnet. Mit einer hervorragenden Umweltbilanz überzeugt damit bereits die zweite der drei Basistechnologien der BlueMotion Technologies. Unter dieser Dachmarke bündelt Volkswagen alle umweltfreundlichen sowie energieeffizienten Technologien und Produkte. 

TSI-Motoren weisen aufgrund ihrer Hubraum- und Verbrauchsreduzierung über den gesamten Lebenszyklus deutlich bessere Umwelteigenschaften auf als ihre Vorgängermotoren – und das bei gleichzeitig gestiegener Fahrdynamik. 
Für das aktuelle Umweltprädikat wurden ein 1,4 TSI (90 kW) mit einem 1,6 FSI (85 kW) sowie ein 1,2 TSI (77 kW) mit einem 1,6 MPI (75 kW) verglichen. 

Die Umweltprädikate untersuchen die Umwelteigenschaften von Fahrzeugen oder Technologien über den gesamten Lebenszyklus – von der Herstellung über die Nutzung bis hin zur Verwertung. Das Prädikat wird nur vergeben, wenn die Neuentwicklung insgesamt besser abschneidet als der jeweilige Vorgänger.

Ab 8. März 2010 ist das Umweltprädikat TSI-Motor in Form einer 16-seitigen Kundenbroschüre bei allen deutschen VW-Händlern erhältlich. Außerdem kann es kostenlos angefordert (0800-8977277) oder im Internet – ebenso wie ein Hintergrundbericht zu den zugrunde liegenden Methoden und Daten – heruntergeladen werden (www.umweltpraedikat.de). (auto-reporter.net/sr)]]></description>
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							<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 13:04:18 +0100</pubDate>
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							<title><![CDATA[Kommentar: „Think Blue“ – Reizwort für Klimacholeriker]]></title>
							<description><![CDATA[Allerhand kosten lässt sich Volkswagen, seine Schritt für Schritt umgesetzte „Blue Motion“-Philosophie publik zu machen. Ganzseitige Anzeigen – etwa in der Tageszeitung „Die Welt“ – vermitteln eindrucksvoll, dass es inzwischen möglich ist, einen Polo BlueMotion mit sage und schreibe 3,3 Liter Diesel 100 Kilometer weit zu fahren zu lassen. Falls der Kraftstoffverbrauch weniger interessiert als die CO2-Emission – das soll es noch immer geben –, dann sind doch bitte schön nun Freudensprünge fällig: Nur 87 Gramm CO2 pro Kilometer – ist denn das die Möglichkeit! Ja, sie ist es. VW geht schließlich nicht mit Wunschdenken hausieren.

Auch nicht beim Golf BlueMotion, dem es dank zielgerichtet kombinierter Innovationen rund um den sparsamen TDI gelingt, im kombinierten Einsatzprofil mit 3,8 Liter Diesel eine Wegstrecke von 100 Kilometern zu bewältigen. Anders ausgedrückt: 99 Gramm CO2 pro Kilometer! Angesichts solcher Botschaft müssten sich notorische Meckerer, die immer wieder über die vermeintlichen automobilen Klimaschädlinge herfallen, eigentlich die lästerliche Zunge abbeißen!

Doch seien wir sicher: Wer der Automobilindustrie generell am Zeuge flicken will, wird entschlossen aufmunitionieren und neue Punkte im erklärten Zielgebiet ausmachen. Auf die künftige Schussrichtung darf man wirklich gespannt sein. (auto-reporter.net/Wolfram Riedel)]]></description>
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							<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 10:37:25 +0100</pubDate>
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							<title><![CDATA[Elektromobilität: Renault intensiviert Zusammenarbeit mit NRW]]></title>
							<description><![CDATA[Gemeinsame Interessen auf dem Gebiet der Elektromobilität wollen Renault und das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium bündeln. 2011 plant der französische Autobauer, eine vollständige Modellpalette von E-Fahrzeugen auf den Markt zu bringen. Die dafür notwendige Infrastruktur soll u.a. in Zusammenarbeit mit dem NRW-Wirtschaftsministerium erprobt werden. Vom Hersteller bis zum Endkunden – alle Aspekte der elektrischen Mobilität will man beleuchten. 

Für einen wesentlichen Erfolgsfaktor der E-Fahrzeuge hält der Leiter der Industrieabteilung im nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium, Karl-Uwe Bütof, deren Akzeptanz bei den Kunden. Dazu müssten Kunden vor allem lernen, mit den Autos umzugehen. 

Die Renault-Nissan Allianz will im Rahmen des Projektes letzte technische Entwicklungen der Elektrofahrzeuge „kundenseitig validieren“. Dies gilt insbesondere für die Nutzung durch Flottenkunden mit extremen Fahrprofilen. Hauptaugenmerk wird gelegt auf die Validierung des technischen Zusammenspiels zwischen Elektrofahrzeugen und der Infrastruktur, die Analyse des Nutzerverhaltens (Frequenz der Infrastrukturnutzung, Nutzerfreundlichkeit) und die Händler-Schulung sowie die Information der Kunden über den Umgang mit Elektroautos. 

Die Modellregion Rhein-Ruhr ist eine von bundesweit acht ausgewählten Modellregionen für Elektromobilität. Für das Förderprogramm des Bundesverkehrsministeriums werden 115 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II zur Verfügung gestellt, um bis 2011 Elektrofahrzeuge zu erproben und auf den Markt vorzubereiten. Dabei geht es um eine effektive Einbindung von Pkws, ÖPNV, Liefer- und Nutzfahrzeugen sowie Zweirädern mit alternativen Antrieben. Außerdem soll eine nutzerfreundliche und sichere Lade-Infrastruktur aufgebaut werden. (auto-reporter.net/arie)]]></description>
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							<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 10:06:45 +0100</pubDate>
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							<title><![CDATA[Unkoordinierte E-Mobilität: Elektrisiert sich jeder selbst?]]></title>
							<description><![CDATA[Täglich gehen uns – wie anderen Redaktionen auch – unzählige Presseinformationen zu; meist per E-Mail. Groß ist inzwischen der Anteil von Meldungen, die sich direkt oder indirekt um die Elektromobilität drehen. Eine E-Mail, die dieser Tage eintraf, bezog sich auf das 2. Kompetenztreffen Elektromobilität des Zentralverbandes Elektrotechnik und Elektroindustrie (ZVEI), das Anfang März in Köln stattfand. Erstmals begleitete das Treffen eine Ausstellung, die „elektro:mobilia“, organisiert von der Koelnmesse.

Dass – wie es in der Mitteilung heißt – „über 300 Experten und Entscheider aus der Politik, der Automobil-, Energie- sowie Elektro- und Elektronikindustrie und dem Umweltschutz informierten“ und über den Entwicklungsstand und die Perspektiven einer zukunftsgerechten Elektromobilität diskutiert wurde, ist eine Botschaft, die wir gern weiterreichen; ebenso die Mitteilung, dass auf der Fachausstellung „elektro:mobilia“ 25 Unternehmen ihr Leistungsportfolio aus den Bereichen Infrastruktur, technische Komponenten, Elektrofahrzeuge und Dienstleistungen präsentierten.

Der Geschäftsführer der Koelnmesse, Oliver P. Kuhrt, urteilte: „Kongress und elektro:mobilia fördern den interdisziplinären Dialog und vernetzen die vielfältigen Aktivitäten in Politik, Industrie und Interessenvertretungen hin zu einem neuen Verständnis von Mobilität.“ Und der Vorsitzende der ZVEI-Geschäftsführung, Dr. Klaus Mittelbach, sieht in der Elektromobilität „eine riesige Chance für das Industrieland Deutschland“. Aufgabe von Politik und Wirtschaft sei es jetzt, diese Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts Hand in Hand voranzubringen. Genau diesen Tenor hatte auch die Rede des Staatssekretärs im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Rainer Bomba, in der es hieß: „Elektromobilität kann für unser Land ein großartiger Erfolg werden. Voraussetzung dafür ist, dass Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbände gemeinsam an einem Strang ziehen, denn der internationale Wettbewerb ist hoch."

An einem Strang ziehen! Wie wahr! Die Gegebenheiten aber machen eher den Eindruck, als entwickele jeder, den das E-Thema elektrisiert, vor allem Ehrgeiz, die ganz eigene Kompetenz ins Licht zu rücken. Bei Journalisten, die die reichlich anstehenden Veranstaltungen mit diesen oder jenen Mobilitätspartnern wahrnehmen, melden sich Zweifel, ob bisher wirklich schon an dem sprichwörtlichen einen Strang gezogen wird. Man hat durchaus nicht den Eindruck, dass das Ganze koordiniert abläuft.

Immerhin – es gibt Lichtblicke. Weil für die Einführung von Elektrofahrzeugen die Normung und Standardisierung einzelner Komponenten wichtig ist, wurde von der Deutschen Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (DKE) gemeinsam mit dem VDA-Normenausschuss Automobil das Lenkungsgremium E-Mobility zur Koordinierung von Aktivitäten gegründet. Bereits geeinigt haben sich die involvierten Branchen auf einen standardisierten Stecker, über den die Batterien von E-Fahrzeugen am Stromnetz aufgeladen werden können. Vereinheitlichen will man auch die Antriebsbatterien für Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Um internationale Normungen will sich der Lenkungskreis bemühen, um nationalen Insellösungen zu begegnen, die eine internationale und vor allem kostengünstige Einführung der Elektromobilität behindern und zu neuen Handelshemmnissen führen würden.

An Bekenntnissen zur E-Mobilität ist kein Mangel. Die Elektrotechnik- und Elektronikindustrie stehe „mit ihren Kernkompetenzen bereit, damit die Elektromobilität ihren Siegeszug aus Deutschland heraus antritt“, formulierte etwa der Chef des Zentralverbandes Elektrotechnik und Elektroindustrie, Dr. Mittelbach. Und Christa Thoben, Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Energie von Nordrhein-Westfalen, die das 2. Kompetenztreffen Elektromobilität eröffnet hatte, sieht schon „neue Automobilhersteller und -zulieferer“, die sich in ihrem Bundesland ansiedeln und in NRW die Elektromobilität voranbringen sollen, „um den stattfindenden Marktumbruch als Chance für die Wertschöpfung des Industriestandortes Nordrhein-Westfalen zu nutzen“. Nach Vorstellung der Ministerin sollen in NRW bis 2020 mindestens 250.000 Elektrofahrzeuge fahren.

Solche in Zahlen gefasste Erwartung mit Blick auf 2020 sagt nichts über die Gene jener Elektrofahrzeuge aus, die in zehn Jahren unterwegs sein sollen. Orientiert NRW auf halbelektrische Pkws, also solche mit einem wie auch immer gearteten Hybridantrieb, oder rein batteriebetriebene Autos mit begrenztem Aktionsradius? – Falls aber auch an Brennstoffzellenfahrzeuge gedacht wird, erführe man doch gern, wie die dafür notwendige Infrastruktur aussehen soll. In Deutschland sind Wasserstoff-Tankstellen bislang an zwei Händen abzuzählen.

Trotz vieler Reden im Lande zum Thema Elektromobilität in Deutschland – ausnahmslos in optimistischer Tonlage vorgetragen – hält sich Zweifel, ob die zahlreichen bundesweiten Aktivitäten inzwischen tatsächlich so gebündelt werden, dass die unternommenen Anstrengungen größten Nutzen bringen.

Übrigens: Einigermaßen überrascht, dass sich nach der Vorstellung von NRW-Ministerin Thoben „neue Automobilhersteller“ in Nordrhein-Westfalen ansiedeln sollen. Gibt es konkrete Bewerbungen aus dem Ausland? – Naheliegend wäre, auf chinesische Absender zu tippen. Bestätigen will das niemand.

Vorgestellt wurde anlässlich des Kölner Kompetenzkongresses der Feldversuch „ColognEmobil", den die Stadt Köln – unterstützt von den Industriepartnern Ford und RheinEnergie AG – zusammen mit der Universität Duisburg/Essen startete. Ziel der Kooperation soll sein, die Elektromobilität auf Basis batteriebetriebener Fahrzeuge weiter zu erproben. Im Fokus stehe dabei zunächst „die City-Logistik auf Basis batterieelektrisch betriebener Ford Transit-Fahrzeuge“.

Ein nächstes Kompetenztreffen „Elektromobilität“ samt Fachausstellung „elektro:mobilia“ ist auch 2011 wieder in Köln vorgesehen (23./24.Februar). Die Koelnmesse will die Fachausstellung ausbauen und für weitere Zielgruppen öffnen. Prinzipiell Gleiches hat Berlin auf dem Areal des stillgelegten Flughafens Tempelhof vor. Auch dort fand eine erste Veranstaltung zum Thema Elektromobilität statt, weitere sollen folgen. Vermutlich gibt es ähnliche Vorhaben auch andernorts. Mit der Elektromobilität befassen sich Strategiekreise und zielgerichtete Partnerschaften. Von einer überzeugenden effektiven Bündelung deutschlandweiter Kompetenzen und Aktivitäten kann bislang aber wohl nicht die Rede sein.

Nach dem Willen der Bundesregierung soll Deutschland immerhin „Leitmarkt für Elektromobilität“ werden. Offensichtlich hat die Gemeinsame Geschäftsstelle Elektromobilität der Bundesregierung (GGEMO) im Bundeswirtschaftsministerium in Sachen Koordinierung noch viel zu tun. (auto-reporter.net/Wolfram Riedel)]]></description>
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							<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 13:45:21 +0100</pubDate>
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							<title><![CDATA[VW optimiert Büro-Energieeffizienz und spart 14-km-Geräteturm]]></title>
							<description><![CDATA[Wie Klaus Hardy Mühleck, Leiter der Volkswagen Konzern IT, auf der CeBIT 2010 in Hannover mitteilte, hat die 2005 bei VW eingeführte Neuausrichtung der Bürogeräte-Infrastruktur zu einer erheblichen Energieeinsparung geführt und kam im vergangenen Jahr erstmals richtig zum Tragen. Rund 9,26 Millionen Kilowattstunden pro Jahr sparte der Konzern gegenüber dem Vergleichsjahr 2005 in diesem Bereich ein, was dem jährlichen Energiebedarf von rund 1.400 Haushalten und einer Reduzierung um 86 Prozent entspricht.

Konzernweit wurden mehr als 52.000 Faxgeräte, Drucker, Kopierer und Scanner durch weniger als 17.500 Multifunktionsgeräte ersetzt und in eine vereinheitlichte IT-Infrastruktur integriert. Sieben energiesparende Standardgeräte lösen 832 unterschiedliche Typen von Büromaschinen ab. So wurde der Gerätepark um 66 Prozent reduziert. Würden die rund 35.000 eingesparten Einzelmaschinen aufeinandergestapelt, ergäbe dies einen 14 Kilometer hohen Turm.

Mühleck: „Volkswagen richtet seine Informations- und Kommunikationstechnologie an Nachhaltigkeitskriterien aus. Das nun abgeschlossene Projekt der Multifunktionsgeräte war ein großer, erfolgreicher Schritt. Weitere werden folgen." Verbesserungen in der weiteren Büroinfrastruktur bei Computern und Bildschirmen seien in Arbeit. (auto-reporter.net/br)
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							<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 14:12:08 +0100</pubDate>
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							</item>
						<item>
							<title><![CDATA[Toyota künftig an Bord der Clean Energy Partnership]]></title>
							<description><![CDATA[Toyota hat einen weiteren Schritt zur Etablierung einer nachhaltigen Mobilität gemacht und ist der Clean Energy Partnership (CEP) beigetreten. Die vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung unterstützte Initiative hat es sich zum Ziel gemacht, die kommerzielle Einführung von Brennstoffzellen-Fahrzeugen, die Etablierung von Wasserstoff als „Kraftstoff der Zukunft“ und der Aufbau einer Infrastruktur von Wasserstoff-Tankstellen voranzutreiben.

Fünf Brennstoffzellen-Hybridfahrzeuge des Typs FCHV-adv wird Toyota stellen; sie werden im Rahmen von Feldversuchen in Berlin eingesetzt. Dabei sollen die Funktionsfähigkeit und Praktikabilität der Technik im Alltagsbetrieb getestet, Erkenntnisse hinsichtlich der Weiterentwicklung dieser Technologie gesammelt sowie die Akzeptanz des Kraftstoffs Wasserstoff erhöht werden. Der FCHV-adv ist in der Lage, mit einer Tankfüllung Wasserstoff bis zu 830 Kilometer (ermittelt nach japanischem Testzyklus) weit zu fahren und emittiert dabei ausschließlich reinen Wasserdampf. Bis 2015 möchte Toyota die kommerzielle Einführung von Brennstoffzellen-Hybridfahrzeugen vollzogen haben.

Insgesamt sind künftig mehr als 40 Wasserstoff-Fahrzeuge sechs verschiedener Automobilhersteller in Berlin und Hamburg unterwegs. Die CEP will durch ihre Kooperationen aktiv zum Bau von Wasserstoff-Tankstellen beitragen und damit die kontinuierliche Erweiterung die Infrastruktur rund um den Wasserstoff voranbringen.

Weitere Tankstellen sind in Berlin, Hamburg und entlang der Autobahn A 24 in Planung. Erklärtes Ziel der Partnerschaft, der die Berliner Verkehrsbetriebe BVG, BMW, Daimler, Ford, GM/Opel, die Hamburger Hochbahn, Linde, Shell, Statoil, TOTAL, Toyota, Vattenfall Europe und Volkswagen angehören, ist die Steigerung des Anteils erneuerbar erzeugten Wasserstoffs auf 50 Prozent. (auto-reporter.net/br)]]></description>
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							<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 13:50:28 +0100</pubDate>
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						<item>
							<title><![CDATA[CO2 – wir jagen den falschen Gegner! Oder: Der gesamten Klimapolitik droht ein gigantischer Zusammenbruch]]></title>
							<description><![CDATA[Elektroautos mit Zero-Emission, immer mehr Hybride aller Klassen und extrem sparsame Verbrennungsmotoren – jeder Autohersteller auf dem Genfer Frühjahrssalon versucht, mit möglichst niedrigen CO2-Emissionen zu punkten. Denn nur „grüne“ Autos mit minimalen CO2-Emissionen gelten als gesellschaftlich akzeptiert, versprechen „klimaverträgliche“ Mobilität. Wer das nicht leistet, gerät als „Klimakiller“ im Abseits, gilt als potenzieller Zerstörer der Welt und muss sich auf horrende Strafzahlungen gefasst machen oder gar ein Produktionsverbot. Denn hohe CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre, so wird uns von Politik und Medien tagtäglich eingehämmert, tragen zur bedrohlichen Erderwärmung im Rahmen eines vom Menschen zu verantwortenden Klimawandels bei.

Doch was uns permanent als wissenschaftlich gesicherte Wahrheit und damit Basis aller Klimaaktivitäten verkauft wird, das wird von Tag zu Tag fragwürdiger. Der starr auf jede nur irgend mögliche CO2-Reduzierung fixierte Blick einer immer kompromissloseren und immer einseitigeren Klimapolitik verhindert zusehends, dass man auch einmal nach rechts und links blickt. Doch dort zeigt sich immer deutlicher, dass das CO2 in der Atmosphäre und die Erderwärmung alles andere als in einer klar erkennbaren direkten Beziehung zueinander stehen. Und tagtäglich wird deutlicher, dass trotz schmelzender Grönlandgletscher eine dramatische Erderwärmung offensichtlich nur in zahlreichen Grafiken und Tabellen vieler Klimaforscher und des Weltklimarats IPCC stattfindet – aber nicht in der Realität.

Längst haben renommierte Klimaforscher zugeben müssen, dass die Erderwärmung trotz steigender CO2-Werte in der Atmosphäre seit einem runden Jahrzehnt „Pause“ macht. Und nun werden von Tag zu Tag schwerwiegende Fehler und bewusste Manipulationen im vierten Sachstandsbericht des Weltklimarats IPCC offenbar, der als Basis für die weltweite Klimapolitik dient.

Erst im November musste man, angesichts der im Rahmen von Climategate bekannt gewordenen Manipulationen, an den als allgemein anerkannt geltenden und vom IPCC verwendeten Kurven zur Erderwärmung zur Kenntnis nehmen, dass uns ein Bedrohungsszenario vorgegaukelt wird, das durch die Realität offensichtlich nicht gedeckt ist. Zwar gelang es den tapfer und unkritisch im Mainstream mitschwimmenden deutschen Medien, die beängstigenden Enthüllungen bei der CRU (Climate Research Unit der britischen East Anglia University) im Vorfeld des schließlich grandios gescheiterten Kopenhagener Weltklimagipfels zu einem Randthema zu machen. Doch auf Dauer lassen sich solche Wahrheiten nicht unterdrücken.

Nun kommt eine punktgenau zu den Manipulationen an Erderwärmungskurven in England passende „Justierung“ der Werte der Messstationen in den USA. Denn die vom amerikanischen Klimazentrum NCDC (National Climate Data Center) publizierten Werte über eine Erwärmung des amerikanischen Kontinents von 0,69 Grad pro Jahrhundert zwischen dem letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts bis 2006 sind offensichtlich gezielt „frisiert“ worden, um eine Erwärmung nachzuweisen. Dafür wurden die mit 0,11 Grad pro Jahrhundert in ländlichen Messstationen gemessenen Werte auf 0,58 Grad pro Jahrhundert „justiert“, wie der lange Zeit für die NASA aktive inzwischen pensionierte Physiker und Strahlungswissenschaftler Edward. A. Long herausfand.

Und nachdem das IPCC erst im Januar 2010 zugeben musste, dass die Voraussagen über das Abschmelzen der Himalaya-Gletscher bis 2035 absolut falsch sind, folgte vor wenigen Tagen das Eingeständnis, dass es sich mit der immer wieder behaupteten Zunahme von Naturkatastrophen angesichts einer Erderwärmung ebenso verhält. Erst kürzlich wurde eine wichtige Studie über den Anstieg der Meeresspiegel zurückgezogen, und immer mehr der angeblich wissenschaftlich sorgfältig abgesicherten Aussagen des IPCC-Berichts erweisen sich als zum Teil schlampig gemacht, manipuliert, gefälscht und damit unglaubwürdiger.

Um das Maß vollzumachen, geriet inzwischen auch der Nobelpreisträger und IPCC-Vorsitzende Rajendra Pachauri ins Gerede, als der britische „Sunday Telegraph“ zur Jahreswende berichtete, dass Pachauri Beraterposten bei Unternehmen bekleidet, die sowohl in den Klimaschutz investieren, als auch an der Chicagoer Börse für den Emissionshandel – Aktivitäten, deren Erfolg maßgeblich von Vorgaben des Weltklimarates abhängt – tätig ist. Mit seinen Nebentätigkeiten verbundene Vergütungen habe er allerdings komplett dem Forschungsinstitut TERI (The Energy and Ressources Institute) zugutekommen lassen, ließ er umgehend erklären. Dessen Chef allerdings ist niemand anderes als Pachauri selbst.

Schon vor einem Monat schrieb „Die Welt“ von der „Selbstgemachten Klimakatastrophe der UN“, und erst vor wenigen Tagen kam das Blatt unter dem Titel „Die Macht der Meteorologen“ zu dem Schluss, dass ein Kartell aus Medien und Forschern der Welt mit zweifelhaften Fakten seit Jahren eine Klimakatastrophe einreden wolle. Immer deutlicher beginnt das Katastrophenszenario zu bröckeln, erweist sich die angeblich gesicherte Tatsache einer Erderwärmung als Täuschungsmanöver, fehlt ein schlüssiger Beweis für die These, dass steigende CO2-Konzentrationen in der Erdatmosphäre zur globalen Erwärmung führen. Und immer mehr kristallisiert sich heraus, dass mit höchster Wahrscheinlichkeit diverse Sonnenaktivitäten für des Erdklima und dessen permanenten Wandel verantwortlich sind – aber mit größter Wahrscheinlichkeit nicht das CO2. Doch die, die das schon lange befürchtet haben, ließ man konsequent nicht zu Wort kommen. Erst jetzt, wo sich das IPCC von Tag zu Tag mehr diskreditiert, erhalten sie ihre Chance und nutzen sie.

Und damit zeigt sich: Wir jagen mit CO2 den falschen Gegner. Das anzuerkennen, eskaliert allerdings in eine Katastrophe, gegen die die immer noch nicht bewältigte Finanzkrise gerade einmal ein sanftes Vorbeben ist. Denn wenn die permanenten Klimaveränderungen auf der Erde nicht CO2-abhängig sind und damit auch nicht vom Menschen gemacht sein können, dann bricht all das, was wir in den letzten Jahrzehnten als weit in die Zukunft reichende Klimapolitik aufgebaut haben, total in sich zusammen. Klimaschutzgesetze auf allen Ebenen werden ebenso zu Makulatur wie der sogenannte Emissionshandel, und milliardenschwere, in vielen Haushalten bereits fest eingeplante Strafzahlungen für die Verfehlung sogenannter Klimaschutzziele müssen ebenso abgeschrieben werden wie diverse längst geplante CO2-Steuern. Ja unsere gesamte durch und durch auf die CO2-Jagd orientierte Politik, in deren Rahmen bereits Milliardenwerte sinnlos verbrannt wurden und werden und sich Nutznießer dieser Politik zum Teil maßlos bereichert haben, muss sich schnell und radikal umorientieren.

CO2 wird dann in unserem Denken wieder den Platz einnehmen, den es in der Realität des Lebens auf der Erde schon immer hatte und bis in alle Ewigkeit haben wird – als eine Schlüsselsubstanz allen Lebens, die mithilfe der Photosynthese Sonnenenergie einfängt und sich dabei zu Sauerstoff und energiereiche Kohlenstoffverbindungen (Zucker) umwandelt, die die Energiebasis für unser Leben sind. Denn wir sind, allem Geschwätz zur „Dekarbonisierung“ unserer Wirtschaft und einer „postkarbonen Gesellschaft“ zum Trotz vom Kohlenstoff und seiner ständigen Oxidation und Reduktion abhängige karbone Wesen in einer karbonen Natur.

Deren Gleichgewichte angesichts einer permanent exzessiveren Nutzung unserer Ressourcen durch eine permanent wachsende Weltbevölkerung zu erhalten, das ist eine der existenziellen Aufgaben der Zukunft. Und hier haben wir im Unterschied zum Klima, dessen Beeinflussung oder gar Steuerung für den Menschen mindestens eine Nummer zu groß ist, in vielen Bereichen sehr reale Gestaltungsmöglichkeiten. Und es besteht unbedingter Handlungsbedarf.

Unter diesem Aspekt sind auch die jetzt in Genf präsentierten extrem sparsamen Antriebe aller Art, auch wenn sie mit der Forderung nach einer dramatischen CO2-Reduzierung für einen vermeintlichen Klimaschutz erreicht wurden, alles andere als überflüssig, sondern ein unschätzbarer Gewinn zur Ressourcenschonung. Und damit sind sie ein in diesem Umfang vor Jahren noch für unmöglich gehaltener Beitrag zu einer umweltverträglicheren Mobilität, die unsere Ressourcen optimal nutzt und auch dazu beiträgt, dass individuelle Mobilität erschwinglich bleibt. (auto-reporter.net/Ingo von Dahlern)]]></description>
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							<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 10:46:37 +0100</pubDate>
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							<title><![CDATA[Deutsche Autohersteller führend bei Start-Stopp-Systemen]]></title>
							<description><![CDATA[Im Hinblick auf den Einsatz kraftstoffsparender Technologien sind die deutschen Automobilhersteller besser als ihr Ruf. Zwei Drittel aller derzeit mit Start-Stopp-Systemen angebotenen Fahrzeuge stammen von heimischen Marken. Laut einer aktuellen Untersuchung des ADAC gibt es insgesamt 248 Neuwagenmodelle mit Start-Stopp-Systemen.

Die meisten derart ausgestattete Modelle hat BMW mit 55, gefolgt von Audi mit 49 und Volkswagen mit 31 Modellen. Mit 20 Fahrzeugen kommt Fiat an vierter Stelle, und auf Platz fünf folgt MINI (15). Im internationalen Vergleich liegen die heimischen Autobauer mit 164 Modellen klar vorn. Dahinter folgen abgeschlagen Marken aus Italien (25), Korea (22) und England (16).

Start-Stopp-Systeme schalten den Motor während des Fahrzeugstillstands, beispielsweise während einer Rotlichtphase an der Ampel, automatisch ab. Der Motor springt wieder an, sobald entweder – je nach System – das Bremspedal wieder losgelassen oder teilweise zusätzlich die Kupplung getreten wird. Die mit diesem System ausgestatteten Fahrzeuge erreichten im ADAC-EcoTest im reinen Kurzstreckenbetrieb Verbrauchsvorteile von bis zu 15 Prozent. 

Die Hersteller sollten neue Modelle verstärkt mit diesen Systemen ausstatten, so der ADAC. „Start-Stopp-Systeme sind ein Weg zur Effizienzsteigerung von Verbrennungsmotoren im Stadtverkehr“, so ADAC-Vizepräsident für Technik Thomas Burkhardt. „Genau wie die Hybridtechnologie helfen Sie, die Zeit zu überbrücken, bis weitere alternative Antriebstechnologien zur Serienreife entwickelt sind.“ 

Allerdings ist für die Ausstattung eines Neuwagens mit dieser Technik oft ein hoher Aufpreis zu bezahlen. Ähnlich wie beim ABS oder beim Airbag ließe sich durch einen flächendeckenden Einsatz der Preis deutlich senken. Würde der Verbrauch aller in Deutschland zugelassenen Autos nur um 0,1 Liter abnehmen, hätte das eine Einsparung von ca. 585 Millionen Liter Treibstoff zur Folge. (auto-reporter.net/sr)]]></description>
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							<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 09:40:38 +0100</pubDate>
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							<title><![CDATA[Genfer Autosalon 2010: Honda nur auf drei Rädern]]></title>
							<description><![CDATA[Hondas revolutionäres Konzept 3R-C steht für die Vision eines batterieelektrischen Fahrzeugs mit nur drei Rädern als minimalistisches städtisches Transportmittel für eine Person. Der batterieelektrische Antrieb ist tief unten im dreirädrigen Fahrwerk platziert, wodurch der Schwerpunkt niedrig gehalten und die Fahrstabilität verbessert wird. 

Der 3R-C hat ein durchsichtiges Verdeck, mit dem der Fahrersitz abgedeckt wird, wenn das Fahrzeug geparkt oder abgestellt ist. Während der Fahrt mit dem dreirädrigen Fahrzeug fungiert das Verdeck als Windschutz, das den in tiefer Position sitzenden Fahrer Schutz auch bei schlechterem Wetter bietet. (auto-reporter.net/wr)]]></description>
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							<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 18:30:34 +0100</pubDate>
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							<title><![CDATA[Genfer Autosalon 2010: Honda zeigt Minimalistisches für den Stadteinsatz]]></title>
							<description><![CDATA[Mit dem EV-N zeigt Honda in Genf eine Elektrofahrzeug-Studie, die an das kleine Stadtauto N360 aus dem Jahr 1967 erinnert. Designer haben die Honda-eigenen Solarzellen in das Dach des Fahrzeugs integriert. So lässt sich der EV-N beim Parken aufladen. Zwei Honda U3-X (das elektrische Einrad) sind in den Türen untergebracht. Das zweitürige EV-N-Konzept ist mit einer Lithium-Ionen-Batterie und einem kleinen Elektromotor ausgestattet, der vorwiegend auf Stadtverkehr ausgelegt ist.

Das Interieur des viersitzigen EV-N-Konzepts profitiert von den kompakten Abmessungen des elektrischen Antriebs und bietet so ausreichend Platz und Nutzen, ohne die Fahrzeugdimensionen vergrößern zu müssen. Die Fahrzeugsitze sind mit einem leichten, einfach austauschbaren Gewebe bezogen, das einen raschen und einfachen Wechsel von Farbe und Styling des Innenraums ermöglicht. Der Innenraum wurde bewusst minimalistisch ausgelegt, um das Fahrzeuggewicht gering zu halten und sowohl Reichweite als auch Leistung zu erhöhen. (auto-reporter.net/wr)
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							<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 18:00:00 +0100</pubDate>
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							<title><![CDATA[Genfer Salon 2010: Honda spielt die E-Karte]]></title>
							<description><![CDATA[Honda präsentiert in Genf zwei ganz unterschiedliche Konzepte für den batterielektrischen Stadtverkehr der Zukunft: Den stylischen EV-N im Retrostil und den dreirädrigen, einsitzigen 3R-C. Trotz ihres radikal anmutenden Charakters sind beide Konzepte keine wagen Visionen, sondern konkrete Vorschläge für Stadtfahrzeuge der Zukunft, die auf der Kompetenz von Honda bei Nullemissionstechnologien und Technologien mit extrem niedriger Emission aufbauen. 

Sowohl der EV-N als auch der 3R-C kombinieren das Know-how, das Honda bislang bei batteriebetriebenen Fahrzeugen, Hybridfahrzeugen und Brennstoffzellenfahrzeugen durch sein anhaltendes Engagement im Bereich alternativer Antriebe erworben hat. Bereits 1996 begann Honda mit der Herstellung des batteriebetriebenen Fahrzeugs EV Plus, das an ausgewählte Kunden in den USA verleast wurde. Zudem verkauft das Unternehmen seit 1999 benzinelektrische Hybridfahrzeuge und stellte 2008 mit dem FCX Clarity das weltweit erste in Kleinserie produzierte Brennstoffzellenfahrzeug vor. (auto-reporter.net/wr)
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							<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 17:34:45 +0100</pubDate>
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							<title><![CDATA[Staatliche Prämie für energieeffiziente Lkw-Reifen]]></title>
							<description><![CDATA[Im Rahmen des „De-minimis“-Förderprogramms des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) wird die Ausstattung schwerer Lkws mit einem Gesamtgewicht von mehr als zwölf Tonnen mit umweltfreundlichen Reifen gefördert. Transportunternehmer, die ihre Fahrzeuge bis zum 31. März 2010 auf rollwiderstandsoptimierte oder geräuscharme Reifen umrüsten, können bis zu 3.600 Euro Prämie pro Fahrzeug vom Staat erhalten.

Beispielsweise der Michelin X ENERGYTM SAVERGREEN, aber auch alle anderen Neu-und Remix-Reifen vom Michelin für Lkws über zwölf Tonnen Gesamtgewicht erfüllen die strengen Grenzwerte der Richtlinie 2001/43 EG. Die Möglichkeit der Förderung haben ausschließlich Transportunternehmen, deren Lkws in Deutschland zugelassen und für den Güterkraftverkehr bestimmt sind. Pro Jahr und Unternehmen liegt die maximale Unterstützung bei 33.000 Euro. 

Um in den Genuss der Mittel zu kommen, muss ein entsprechender Antrag bis zum letzten Tag dieses Monats beim BAG gestellt werden. Wichtig: erst den Antrag stellen, dann die Reifen ordern. Bereits getätigte Reifenkäufe werden nicht gefördert.

„De-minimis“-Förderungen sind staatliche Beihilfen, die wegen ihrer Geringfügigkeit nicht zu einer Wettbewerbsverzerrung innerhalb der Europäischen Union führen. Sie müssen daher nicht durch die Europäische Kommission genehmigt werden, sondern können ohne deren Einschaltung gewährt werden. Allerdings hat die EU-Kommission das Recht, die Durchführung dieser Maßnahme zu kontrollieren. (auto-reporter.net/br)]]></description>
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							<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 15:53:46 +0100</pubDate>
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							<title><![CDATA[Genfer Autosalon 2010: CR-Z kombiniert Hybridantrieb und 6-Gang-Schaltgetriebe]]></title>
							<description><![CDATA[Erstmals präsentiert Honda in Genf die europäische Version des Honda CR-Z. Sie unterscheidet sich von der U.S.-Version durch eine 2+2-Sitzkonfiguration und ist an ihren Frontscheinwerfern, deren Kontur durch LEDs betont wird, zu identifizieren. Das elegante Hybrid-Sportcoupé CR-Z verbindet die Vorteile eines sauberen, effizienten benzinelektrischen Hybridantriebs erstmals mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe. Die beiden Antriebsquellen – ein 1,5-Liter-i-VTEC Motor in Verbindung mit dem IMA-Parallel-Hybridsystem von Honda – bringen es auf eine Gesamtleistung von 124 PS und ein Drehmoment von 174 Newtonmetern. Kraftstoffverbrauch im kombinierten Betrieb: 5,0 l/100 km (117 g CO2/km). 

Der CR-Z ist mit einer 3-stufigen Fahrdynamikregelung ausgestattet. Sie lässt dem Fahrer die Wahl zwischen drei Fahrprogrammen, die die Gasannahme, die Lenkung, die Leerlaufabschaltung, die Klimasteuerung und das Niveau der Unterstützung durch das Hybridsystem verändern und entweder maximalen Fahrspaß bescheren, besonders wirtschaftliches Fahren ermöglichen oder aber auch einen Kompromiss aus beidem. (auto-reporter.net/wr)]]></description>
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							<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 10:30:39 +0100</pubDate>
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							<title><![CDATA[Genfer Salon 2010: Hondas CEO zur Elektromobilität]]></title>
							<description><![CDATA[„Warum produzieren Sie Ihren Wasserstoff künftig nicht selbst? – Zu Hause!“ – Mit dieser etwas provokanten Bemerkung stellte Hondas CEO, Takanobu Ito, die Visionen seines Unternehmens in den Mittelpunkt seiner Rede während der heutigen Honda-Pressekonferenz auf dem Genfer Salon. Dabei ging Ito auch auf die Geschichte der Marke ein, die vor mehr als 60 Jahren mit dem Bau von Motorrädern begann.

In der Nachkriegszeit war Japans Bevölkerung auf Mobilität angewiesen. Also, so Ito, sei das erste Produkt von Soichiro Honda ein Fahrrad mit einem kleinen Motor gewesen, ein einfacher Anfang, dem nach und nach weitere Produkte folgten – Autos, Motorräder, Rasenmäher, Schiffsmotoren. Heute sei eine der kleinsten Kreationen Hondas der U3-X, das motorisierte Einrad, das in Genf dabei ist, und das größte und schnellste Objekt der Honda-Jet.

Während sich die Produkte laufend verändert hätten, sei das grundlegende Ziel des Unternehmens immer dasselbe geblieben, und das gelte auch in Zukunft: „Wir wollen weiterhin Produkte herstellen, die die Mobilität sicherstellen, für unsere Kunden nützlich sind, aber auch Spaß machen. Und um das zu erreichen, müssen wir eine Mobilität schaffen, die den ‚grünen’ Anforderungen der heutigen Gesellschaft mit einer deutlichen Reduktion der CO2-Emissionen entspricht.“

Hondas CEO verwies auf das Brennstoffzellenfahrzeug FCX Clarity, das mit Strom fährt, der im Fahrzeug durch die Reaktion von Wasserstoff mit Sauerstoff erzeugt wird, dabei ausschließlich Wasserdampf ausstößt und über eine Reichweite von 460 Kilometern verfügt. Ito: „Wir sind der Ansicht, dass das Elektrofahrzeug mit Wasserstoffantrieb die richtige Lösung für die Reduktion der CO2-Emissionen ist. Dabei begrüßen wir es, wenn Sie uns fragen, wo denn der Wasserstoff herkomme. Denn Honda nimmt in der Entwicklung neuer Technologien für die Wasserstoff-Versorgung eine führende Position ein.“

Das Unternehmen hat eine kompakte Solar-Wasserstoff-Tankstelle entwickelt, und die Technologie einer neuen Hochdruck-Elektrolyse versetzt in die Lage, ohne Kompressor zu arbeiten. Das neue System sei obendrein 25 Prozent effizienter und sogar kompakt genug, um privat eingesetzt zu werden, betont Ito und schlussfolgert: „Meine Antwort also heißt: Warum produzieren Sie Ihren Wasserstoff künftig nicht selbst, bei Ihnen Zu Hause?“ (auto-reporter.net/wr)]]></description>
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							<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 20:24:44 +0100</pubDate>
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							<title><![CDATA[Genfer Salon 2010: Effizienz-Maßstab – der Audi A8 hybrid]]></title>
							<description><![CDATA[Audi präsentiert den A8 hybrid als Technikstudie auf dem Genfer Automobilsalon. Seine beiden Motoren – ein 2.0 TFSI und eine E-Maschine – leisten zusammen 180 kW (245 PS) und liefern 480 Newtonmeter Drehmoment. Sie ermöglichen die souveränen Fahrleistungen eines großen Sechszylinders. Auch beim Verbrauch spielt das konsequente Downsizing in Kombination mit den Vorteilen der Elektrifizierung seine Stärke aus: Er beträgt im Mittel nur 6,2 Liter pro 100 Kilometer (144 g CO2/km). 

Der Audi A8 hybrid ist als Parallel-Hybrid aufgebaut – ein hocheffizientes Prinzip, das unnötige Reibungs- und Leistungsverluste vermeidet. Zwischen dem Vierzylinder-Benzinmotor, der 155 kW (211 PS) abgibt, und der Achtstufen-Tiptronic liegt ein kraftvoller Elektromotor. Er bringt es auf 33 kW (45 PS) Leistung und 211 Newtonmeter Drehmoment. Seine satte Durchzugskraft steht praktisch aus dem Stand heraus zur Verfügung und erlaubt sportlich-kraftvolles Anfahren. Der Audi A8 hybrid beschleunigt in 7,6 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 235 km/h.

Weil auch die E-Maschine Wärme entwickelt, sind in ihrem Gehäuse Kühlkanäle integriert. Zwischen dem Elektromotor und dem Radsatz der Achtstufen-tiptronic, die rein elektronisch geschaltet wird, liegt eine weitere Trennkupplung. Sie ersetzt zusammen mit der E-Maschine den Drehmomentwandler. Die Kräfte beider Antriebe werden über die Vorderräder auf die Straße gebracht.

Die A8-Studie ist ein Vollhybrid. Er zeichnet sich dadurch aus, dass er allein mit dem Benzin- oder mit dem Elektromotor fahren oder die Kraft beider Antriebe kombinieren kann. In Ausrollphasen und beim Bremsen arbeitet der Elektromotor als Generator, wandelt die kinetische in elektrische Energie um und speist sie in die Batterie zurück. Der Hybridantrieb erlaubt elektrisches Fahren bis 65 km/h mit mehr als zwei Kilometer Reichweite – genug für Stopp-and-Go-Verkehr in der City. (auto-reporter.net/wr)]]></description>
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							<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 18:00:33 +0100</pubDate>
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							<title><![CDATA[Genfer Salon 2010: Ford weitet Elektrofahrzeug-Strategie aus]]></title>
							<description><![CDATA[Ford wird seine globale Elektro-Mobilitätsstrategie auf Europa ausweiten und bis 2013 fünf Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge auf den Markt bringen. Dies gab heute der zweitgrößte amerikanische Autohersteller auf dem Autosalon in Genf bekannt. Die Offensive startet mit zwei rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen 2011 mit dem Transit Connect Electric, dem dann der Focus Electric ein Jahr später folgt.

2013 werden dann zwei Modelle mit Benzin-Hybrid-Antrieb der nächsten Generation sowie ein Plug-in-Hybrid eingeführt. Generelles Ziel von Ford ist es, eine ganze Palette an elektrifizierten Fahrzeugen mit unterschiedlichen Technologien für die verschiedenen Märkte der Welt auf den Markt zu bringen. (auto-reporter.net/hhg)]]></description>
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							<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 16:14:11 +0100</pubDate>
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							<title><![CDATA[Genfer Salon 2010: BMW fährt bei immer weniger Verbrauch mit mehr Leistung]]></title>
							<description><![CDATA[Dynamisch und effizient, so lautet die Strategie von BMW, die man aber auch bei anderen Herstellern immer wieder hört. Vor genau drei Jahren wurde anlässlich des Genfer Automobilsalons zum ersten Mal die Idee einer immer nachhaltigeren Mobilität vorgestellt. „Mehr als 1,6 Millionen Fahrzeuge mit Efficient Dynamics fahren bereits auf der Straße. In Europa liegt der durchschnittliche Flottenverbrauch der BMW Group nur noch bei 5,9 Liter je 100 Kilometer. Das entspricht einem CO2-Wert von 150 Gramm pro Kilometer“, sagt Norbert Reithofer, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG, anlässlich der Pressekonferenz in Genf. „Mit Efficient Dynamics haben wir mehr Leistung bei immer weniger Verbrauch erfolgreich umgesetzt.“ BMW wird diesen Weg weiter gehen und will das Produktangebot über alle Segmente ausbauen. 

Ab April 2010 können interessierte Kunden sowohl den neuen 7er als auch den X6 mit Hybrid-Antrieb kaufen. Reithofer kündigt an, dass die Marken BMW und Mini mit neuen Modellen auf den Markt kommen werden. „Auch im Kleinwagensegment gibt es Nachfrage nach Premiumfahrzeugen, wie unser großer Erfolg mit Mini zeigt. Wir werden neue attraktive Angebote unterbreiten. Dabei können wir uns vorstellen, für diese neuen Fahrzeuge eine gemeinsame Architektur für Front- und Allradantrieb zu entwickeln.“ Weltpremiere feiert der erste BMW 5er mit Hybridantrieb, der Concept 5 Series Active-Hybrid. „Wir haben hier einen Reihensechszylinder-Benzinmotor mit Turbo-Technologie und einem 40 kW starken Elektromotor. Das sorgt für eine extreme spontane und dynamische Beschleunigung. Im Stadtverkehr kann man auf diese Weise rein elektrisch und emissionsfrei fahren“, sagte Klaus Draeger, Mitglied des Vorstandes der BMW AG und verantwortlich für Entwicklung in Genf. (auto-reporter.net/Peter Hartmann)]]></description>
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							<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 11:51:51 +0100</pubDate>
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							<title><![CDATA[Kommentar: Wie die „Deutsche Umwelthilfe“ Fakten verdreht]]></title>
							<description><![CDATA[Dass die Deutsche Umwelthilfe es mit der Wahrheit nicht immer genau nimmt, ist seit der Fälschung vom „dieselrußkranken“ Denis bekannt. Damals hatte die DUH einem Fotomodell eine Krankheit angedichtet, die es gar nicht gibt. Das auf einem Foto dargestellte Kind war nicht „Denis“, sondern ein kerngesundes Fotomodell einer Agentur. Genauso vermischt sie gerne polemisch Fakten mit Populistischem. 

„Zwischen erwachendem Klimabewusstsein und Rent-a-Rüttgers“ überschreibt sie eine Pressemitteilung, in der so getan wird, als ob das Fahren von Dienstwagen mit mehr als 140g/km CO2-Ausstoß unter Strafe stehen würde und es einen mietbaren Ministerpräsidenten geben würde. Dabei spielt es keine Rolle, ob das eine mit dem anderen zu tun hat. Hauptsache, dass es sich knackig formulieren lässt.

Das jährlich von der „Umwelthilfe“ abgefragte Dienstwagen-Verhalten führender Politiker und die sich gebetsmühlenhaft wiederholten Vorwürfe zeigen einmal mehr, dass wir uns längst in einer Art Öko-Diktatur befinden, in der an den Pranger gestellt wird, wer sich nicht an die von kruden Öko-Fundamentalisten aufgestellten Gesetze hält. Warum soll ein Ministerpräsident keinen Dienstwagen fahren dürfen, der deutlich mehr als die willkürlich festgelegte Flottenrichtlinie von 140 g/km Durchschnitt einhält? So zu tun, als wären große Limousinen verboten, ist pure Polemik. Und die Forderung, „Spitzenpolitiker dürfen nicht länger als Werbeträger für Automobilhersteller auftreten“, ist eine Frechheit.

Damit verunglimpft die „Umwelthilfe“ nicht nur die Autohersteller, sondern auch jeden Mitarbeiter, der als Ingenieur oder am Band dafür sorgt, dass solche Automobile zum erfolgreichen Wirtschaftsfaktor in aller Welt werden. Schade nur, dass auch die Medien das von der „Umwelthilfe“ kommunikativ diktierte Thema „Spitzenpolitiker als Klimakiller“ gerne aufgreifen. Sicher nicht deshalb, weil die Autoren selbst und die Chefredakteure vieler großer Magazine und Medienanstalten alle in 140-g/km-Kleinwagen herumfahren. 

Was wird uns erst blühen, wenn die EU ihre Ankündigung wahr macht, in Europa Duschköpfe zu verbieten, weil das Abspritzen mit einem Schlauch weniger Energie verbraucht. Das ist kein Witz, sondern bereits formuliertes Planspiel der Bürokraten in Brüssel. Die „Deutsche Umwelthilfe“ darf dann führende Politiker fragen, wie sie es mit dem Duschen halten. Und wehe einer muss dann einräumen, sich mindestens einmal pro Woche noch unter dem warmen Regen eines klimakillenden Duschkopfes zu waschen.

Es wird Zeit, dass wir gegen diesen Schwachsinn aufbegehren. Bevor die Öko-Diktatur zum Öko-Terror geworden ist. (auto-reporter.net/Hans-Ulrich Wiersch
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							<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 09:00:51 +0100</pubDate>
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