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						<title><![CDATA[Aktuelle Kurznachrichten]]></title>
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						<description><![CDATA[Aktuelle Kurznachrichten]]></description>
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						<lastBuildDate>Sat, 06 Feb 2010 10:28:14 +0100</lastBuildDate>
					
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							<title><![CDATA[Ramsauer setzt auf private Gelder: Investitionen nicht nach Ideologie, sondern Bedarf]]></title>
							<description><![CDATA[Den Forderungen nach Einführung einer Pkw-Maut hat Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) erneut eine Absage erteilt. „Eine Pkw-Maut steht nicht auf der Tagesordnung und auch nicht im Koalitionsvertrag“, so der Minister zu entsprechenden Forderungen aus CSU und CDU gegenüber den VDI nachrichten. „Vielmehr machen wir uns Gedanken über die Stabilität und Kontinuität der künftigen Infrastrukturfinanzierung. Da gibt es bei mir im Haus keine Denkverbote.“

Zur Sicherung des Ausbaus der Verkehrsinfrastruktur soll verstärkt auf private Investoren gesetzt und mehr Kapital für öffentlich-private Projekte gewonnen werden. Mit den ersten im Bau befindlichen Autobahnprojekten habe man gute Erfahrungen gemacht. „Im vergangenen Jahr haben wir fast 6,3 Milliarden Euro in den Straßenbau investiert. Davon sind rund 20 Prozent in den Neubau von Bundesstraßen – überwiegend Umgehungsstraßen – und rund 25 Prozent in den Neubau bzw. die Erweiterung der Autobahnen geflossen. Unabhängig von der tatsächlichen Höhe des Bundeshaushalts 2010, der ja noch im Parlament verabschiedet werden muss, wird es in diesem Jahr eine Aufteilung der Investitionsmittel in ähnlicher Größenordnung geben“, führte Ramsauer weiter aus.

Um Engpässe zu beseitigen und noch vorhandene Lücken zu schließen, hält der Minister Autobahnachsen und Autobahnkreuze weiterhin für zentrale Punkte der Investitionen. Die Verkehrsentwicklung und besonders die Zunahme des Güterverkehrs auf der Straße erfordere hohe Investitionen in den Ausbau der Autobahnen.

Zwar will Ramsauer auch weiter in das Schienennetz investieren, eine Garantie, dass die Höhe der Investitionen automatisch denen der Straße entspricht, gibt es aber nicht: „Die Verteilung der Investitionsmittel auf die Verkehrsträger erfolgt nicht nach ideologischen Gesichtspunkten, sondern nach Bedarf.“ Dennoch ist nach Ramsauers Ansicht auch ein leistungsfähiges Eisenbahnsystem vonnöten, um die erwartete Fortsetzung des Verkehrswachstums nach der Krise zu bewältigen. Geplante Neu- und Ausbauvorhaben müssten daher zügig realisiert werden und die erforderlichen Investitionsmittel zur Verfügung stehen. (auto-reporter.net/br)]]></description>
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							<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 09:30:38 +0100</pubDate>
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							<title><![CDATA[Nachzahlungszinsen fallen auch bei langsamer Bearbeitung an]]></title>
							<description><![CDATA[Bei einer Steuernachforderung fallen zusätzlich Zinsen von sechs Prozent jährlich an, sofern die Fälligkeit schon 15 Monate vorher war. Doch was passiert, wenn für die Verzögerung das Finanzamt verantwortlich ist?

Das Finanzgericht München entschied jetzt:   
Selbst wenn die Bearbeitung des Steuerfalls von der Abgabe der Einkommenssteuererklärung bis zur Einspruchsentscheidung über einen Zeitraum von 57 Monaten erfolgt, rechtfertigt das keine Ausnahme von dieser Regel. Bürger und Unternehmen müssen also auch in diesem Fall üppige Zinsen auf die Nachforderung zahlen. Denn laut Gesetz zählt jeder Monat. Ohne zeitliches Limit.

Selbst wenn der Beamte trödelt, werden die Zinsen fällig.
Das gilt sogar, wenn der Grund für die überlange Bearbeitungszeit in einem schuldhaften Verhalten des Finanzbeamten liegt oder es in der Behörde Organisationsmängel oder eine personelle Unterbesetzung gab – wenn der Steuerzahler oder das Unternehmen also keine Schuld für die Verzögerung haben. Denn: Der Auslöser ist unerheblich für die Entstehung der Steuerzinsen. Dabei betonte dass Finanzgericht München, dass die Zinsen kein Sanktions- oder Druckmittel seien, sondern vielmehr eine Gegenleistung für eine längere Kapitalnutzung durch den Bürger und Unternehmer. Die Richter erklärten, dass im Fall einer Verspätung mittels der Zinsen die Liquiditätsvorteile des Steuerzahlers ausgeglichen werden sollen. Ob die errechneten Zinsvorteile tatsächlich oder in dieser Höhe gezogen worden sind, ist grundsätzlich unbeachtlich.

Wie entzieht man sich den drohenden Zinsen?
Den drohenden Nachzahlungen und damit auch den Zinsen kann sich der Steuerzahler entziehen, indem er freiwillig Vorauszahlungen auf die zu erwartende Steuerschuld leistet. Dann kann es sogar zu einer Erstattung kommen, die ebenfalls mit sechs Prozent verzinst wird. Das kann sich angesichts der aktuell eher kümmerlichen Festgeldangebote der Banken sogar lohnen. Denn so günstige Zinskonditionen gibt es derzeit wohl kaum in der Kreditwirtschaft.   (NR / Fischer-Partner.ORG / N. Staub)
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							<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 09:30:52 +0100</pubDate>
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						<item>
							<title><![CDATA[Krankenkassenbeiträge ab 2010 absetzbar]]></title>
							<description><![CDATA[Das Bürgerentlastungsgesetz sieht ab 2010 vor, Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung steuerlich besser absetzbar zu machen. Dies soll die Versicherten entlasten. Dabei gilt die Absetzbarkeit für grundsätzlich jeden: Angestellte, Beamte, Selbständige, Rentner und Pensionäre – egal, ob gesetzlich oder privat Krankenversichert.

Für wen ändert sich was?
Von der Neuregelung profitieren vor allem jene, die hohe Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge leisten. Das Finanzamt berücksichtigt die Beiträge, die Versicherte für sich selbst und unterhaltsberechtigte Personen wie Ehepartner, eingetragene Lebenspartner und Kinder zahlen. Privat Krankenversicherte können somit auch die Prämien absetzen, die sie für den Ehepartner und die Kinder tragen. 
Die steuerliche Entlastung kommt bereits mit dem Januargehalt 2010 bei den Versicherten an. Denn der Arbeitgeber berücksichtigt die höher abzugsfähigen Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge bereits beim Lohnsteuerabzug. Auch bei der Festsetzung von Einkommensteuer-Vorauszahlungen berücksichtigt das Finanzamt ab 2010 die Neuregelung.

Was ändert sich?
Ab 2010 erhöhen sich die Höchstbeiträge für sonstige Vorsorgeaufwendungen um 400 Euro. Für Selbständige, die alleine für ihre Krankenkassenbeiträge aufkommen müssen, erhöht sich der Höchstbetrag damit von 2400 Euro auf 2800 Euro. Alle anderen können statt 1500 nun 1900 Euro steuerlich absetzen. Bei Verheirateten liegen die Höchstbeträge bei 3800 beziehungsweise 5600 Euro. 

Wichtige Ergänzung: Die gezahlten Beiträge für die Basiskranken- und Pflegeversicherung sind in voller Höhe abzugsfähig, auch wenn diese die Höchstbeträge überschreiten! 

Wer mit seinen Beiträgen zur Basiskranken- und Pflegeversicherung unter den Höchstbeträgen liegt, kann bis zur Höhe des Differenzbetrages noch weitere sonstige Vorsorgeaufwendungen geltend machen. Dazu zählen vor allem Beiträge zur Haftpflicht-, Unfall-, Arbeitslosen-, Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsversicherungen sowie die nicht begünstigten Beiträge zu Kranken- und Pflegeversicherungen. 

Bis Ende 2009 konnten Versicherte ihre Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge nur sehr eingeschränkt steuerlich geltend machen. Zusammen mit anderen Versicherungsbeiträgen waren diese im Rahmen der Berechnungsmethode von 2005 nur bis zu einem Höchstbetrag von 1.500 Euro (beziehungsweise 2400 Euro bei Selbständigen) absetzbar.  

Voll absetzbar sind nur Basisversicherungen
Die volle Absetzbarkeit gilt nur für Beiträge zur Basisabsicherung, die dem Niveau der gesetzlichen Krankenversicherung entsprechen. Begünstigt sind die Beiträge zur gesetzlichen Pflegeversicherung in voller Höhe, 96 Prozent der Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung (zuzüglich eventuell gezahlter Zusatzbeiträge, nicht aber Beiträge für Wahltarife) sowie Beiträge zur privaten Krankenversicherung. Dies aber nur insoweit diese auf Versicherungsleistungen entfallen, die im Wesentlichen dem Versorgungsniveau der gesetzlichen Krankenkassen entsprechen. Darüber hinaus gehende Leistungen, wie Chefarztbehandlung oder Einbettzimmer, werden nicht berücksichtigt. Nicht begünstigt sind zudem die Beiträge zur Finanzierung des Krankengeldes, egal ob privat oder gesetzlich versichert.

Werden bei privat Versicherten auch nicht begünstigte Versicherungsleistungen finanziert, wird dieser Gesamtbetrag aufgeteilt in einen begünstigt abzugsfähigen Beitragsanteil, der der Basisabsicherung dient und einen darüber hinaus gehenden nicht begünstigten Beitragsanteil. Diese Aufteilung übernimmt der private Krankenversicherer. Nicht begünstigte Beiträge oder Beitragsanteile zählen zu den normal abzugsfähigen Vorsorgeaufwendungen. Sie wirken sich steuerlich aus, wenn der Höchstbetrag noch nicht durch die begünstigten Beiträge überschritten ist oder im Rahmen der alten Berechnungsmethode von 2004. 

Vorsorgepauschale nicht mehr berücksichtigt
Die Vorsorgepauschale gibt es ab 2010 nur noch bei Lohnsteuerabzug durch den Arbeitgeber. In der Steuererklärung werden keine Vorsorgepauschalen, sondern nur noch tatsächlich gezahlte Beiträge berücksichtigt. 

Für viele Rentner und Pensionäre alte Berechungsmethode günstiger
Im Rahmen der Günstigerprüfung ist für viele Rentner und Pensionäre die alte Berechnungsmethode von 2004 günstiger, auch im Vergleich zur neuen Regelung. Deshalb berücksichtigt das Finanzamt. In diesen Fällen bringt die Neuregelung dann leider keine steuerlichen Vorteile. Davon betroffen sein können Beamte, Selbständige und gering verdienende Angestellte. 

Günstigerprüfung existiert weiter
Das System zur Ermittlung der abzugsfähigen Vorsorgeaufwendungen bleibt bestehen.  Es gibt grundsätzlich zwei unterschiedliche Berechnungsmethoden: 
-  nach der 2005 eingeführten neuen Berechnungsmethode werden weiterhin die 
   Altersvorsorgeaufwendungen und die – ab 2010 höher absetzbaren – sonstigen 
   Vorsorgeaufwendungen berücksichtigt.
-  Ist die Berechnung der abzugsfähigen Vorsorgeaufwendungen nach dem alten 
   Recht von 2004 günstiger, wendet das Finanzamt die alte Berechnungsmethode an.

(AR / Fischer-Partner.ORG / N. Staub)]]></description>
							<link>http://www.news-reporter.net/1_7_9_35746_1.php</link>
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							<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 18:27:11 +0100</pubDate>
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							</item>
						<item>
							<title><![CDATA[Mikrokredite für Kleinstunternehmen]]></title>
							<description><![CDATA[Nach dem Vorbild von Entwicklungsländern wird die EU ab 2010 auch Kleinunternehmern in Europa helfen. 

Das Europäische Parlament hat der Einrichtung eines neuen Mikrofinanzierungsinstruments zugestimmt. Es soll Arbeitnehmern, die ihren Arbeitsplatz verloren haben oder zu verlieren drohen, helfen, Kredite in Höhe von bis zu 25.000 Euro für Unternehmensgründungen zu bekommen. 

Als ein solches Kleinstunternehmen gelten Firmen mit bis zu zehn Mitarbeitern und weniger als zwei Millionen Euro Umsatz. Die EU-Kommission will für den Zeitraum 2010 bis 2014 dafür insgesamt 100 Millionen Euro einsetzen.  (NR / Fischer-Partner.ORG / N. Staub)
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							<link>http://www.news-reporter.net/1_7_9_35695_1.php</link>
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							<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 08:34:48 +0100</pubDate>
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						<item>
							<title><![CDATA[Deutschland erfüllt EU-Kriterien nicht]]></title>
							<description><![CDATA[2009 überschritt Deutschland erstmals in vier Jahren, als Folge der Wirtschaftskrise, die EU-Verschuldungskriterien. Die EU erlaubt ihren Mitgliedsländern eine Verschuldungsquote von maximal drei Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP). Die Defizitquote der öffentlichen Haushalte betrug 2009, laut Statistischem Bundesamt, in Deutschland aber 3,2 Prozent. 

Wirtschaft erleidet stärksten Einbruch seit der Nachkriegszeit
2009 verzeichnete die deutsche Wirtschaft den stärksten Einbruch der Nachkriegszeit. Das BIP sank im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent. 2008 war die Wirtschaft noch um 1,3 Prozent gewachsen, 2007 sogar um 2,5 Prozent. Grund für die Rezession, so das Statistische Bundesamt, war der Einbruch bei Investitionen und Exporten. Diese sanken um 14,7 Prozent. Unternehmen gaben 20 Prozent weniger für Maschinen, Fahrzeuge und andere Investitionsgüter aus. Auch Bauinvestitionen sanken um 0.7 Prozent. Da die Preise kaum angehoben wurden, stieg der private Konsum um 0,4 Prozent. Dies auch bedingt durch die Abwrackprämie, die den Autokauf ankurbelte. Der Staatskonsum nahm ebenso zu: um 2,7 Prozent.

2010 nur wenig besser
2010 werde nur ein Teil des Einbruchs wieder aufgeholt, so die Experten. Sie rechnen damit, dass Unternehmen auch 2010 noch weit weniger produzieren werden als vor der Krise, auch wenn die schlimmste Rezession vorbei sei. Denn schon im vierten Quartal 2009 habe die Erholung an Schwung verloren.  (NR / Fischer-Partner.ORG / N. Staub)]]></description>
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							<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 09:01:33 +0100</pubDate>
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						<item>
							<title><![CDATA[Steuererleichterungen in 2010]]></title>
							<description><![CDATA[Für 2010 hat der Bundestag Steuerentlastungen für Unternehmen und Bürger beschlossen. Den Bürgern versprechen die Politiker, dass die Steuererleichterungen sofort in ihren Taschen ankommen und die Wirtschaft ankurbeln werden. 

Umsatzsteuer nicht mehr vorauszahlen
Kleine und mittlere Unternehmen mit einem Jahresumsatz von maximal 500.000 Euro müssen die Umsatzsteuer nicht mehr vorauszahlen, sondern erst dann an das Finanzamt abführen, wenn ihre Kunden die Rechnung bezahlt haben. Ziel ist es, die Firmen in der Rezession durch mehr Liquidität zu stärken. Im Osten Deutschland wurde diese Grenze, die Ende 2009 ausgelaufen wäre, bis Ende 2011 erhöht. Im Westen wurde die bisherige Grenze von 250.000 Euro damit verdoppelt. Sie gilt nun ebenfalls bis Ende 2011. Dies entlastet die Firmen kurzfristig um knapp zwei Milliarden Euro.
Krankenkassenbeiträge besser steuerlich absetzbar

Selbständige, die für ihre Krankenversicherung selbst aufkommen müssen, können ab 2010 Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung bis zur Höhe von 2800 Euro jährlich von der Steuer absetzen. Das umfasst auch andere Vorsorgemaßnahmen wie die Berufsunfähigkeits-, Haftpflicht- und Unfallversicherungen. Bis Ende 2009 lag dieser Betrag 400 Euro niedriger bei 2400 Euro. Für alle anderen Steuerzahler gilt ab 2010 ein Obergrenze von 1900 Euro (früher 1500 Euro). Sollten die tatsächlichen Ausgaben für eine Basis-Krankenversicherung darüber liegen, können sie steuerlich voll geltend gemacht werden. Bei Verheirateten liegen die Höchstbeträge bei 3800 beziehungsweise 5600 Euro. 

Zinsschranke entschärft
Die Zinsschranke für Handwerk und Mittelstand wird entschärft. Betriebe können Zinsaufwendungen zum Beispiel für Kredite bis zu einer Höhe von drei Millionen Euro vom Gewinn abziehen. Regulär liegt diese Grenze bei einer Million. Diese befristete Regelung entlastet das Handwerk und den Mittelstand um rund 60 Millionen Euro. 

Verlustvorträge anders nutzen
Investoren können Verlustvorträge von Firmen nutzen, die sie zur Sanierung übernehmen. Normalerweise verfallen diese Vorträge. Investoren müssen allerdings Auflagen für diese neue Nutzung erfüllen: Entweder sie halten für fünf Jahre 80 Prozent der Lohnsumme bei oder sie schießen bei einer Komplettübernahme 25 Prozent neues Kapital hinzu.  
(NR / Fischer-Partner.ORG / N. Staub)]]></description>
							<link>http://www.news-reporter.net/1_7_9_35502_1.php</link>
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							<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 08:15:54 +0100</pubDate>
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						<item>
							<title><![CDATA[NCC - das neue Volkswagen Compact Coupé]]></title>
							<description><![CDATA[Die Nummer 1 auf der spektakulären Liste des Volkswagen Neuheiten-Kalenders 2010 ist das NCC, das New Compact Coupè, Noch eine Studie – die in Kürze aber schon Wirklichkeit werden kann. Das NCC ist ein komplett neu konzipiertes Coupé mit Hybridantrieb – extrem schnell und doch wegweisend sparsam. Das sportlich, elegant gezeichnetes Coupé ist zwischen dem europäischen Sportwagen-Bestseller Scirocco und dem weltweit erfolgreichen Passat CC positioniert. Ort der Weltpremiere: Detroit, North American International Auto Show. 

Die Fakten: Durchschnittsverbrauch: 4,2 l/100 km, CO2-Emission: 98 g/km – unglaublich ist in Anbetracht des Verbrauchs die Höchstgeschwindigkeit von 227 km/h und der klassische Sprint von 0 auf 100 km/h in nur 8,6 Sekunden.

Technisch möglich machen diese Werte eine Hightech-Allianz aus einem ebenso sparsamen wie sportlichen TSI-Motor (Benziner mit 110 kW / 150 PS), einem Elektromotor (20 kW / 27 PS) und der in den Augen vieler Autofahrer besten Automatik der Gegenwart: ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG). 

Zwar ist dieser NCC „nur“ ein Concept Car – aber ein Konzept, das kurz vor der Serienreife steht und das - nicht zuletzt durch die Begeisterung in Detroit – alle Chancen hat, schon bald auf unsere Straßen zu kommen. Vor allem beweisen die Wolfsburger mit dem NCC eindrucksvoll, dass die künftigen Volkswagen Hybrid-Fahrzeuge nicht nur auf Sparsamkeit, sondern – analog zu den reinen Benzin- und Dieselversionen der erfolgreichsten europäischen Automobilmarke – ebenso auf Sportlichkeit und Spaß beim Fahren setzen werden. (NR / dpp.de)]]></description>
							<link>http://www.news-reporter.net/1_7_9_35508_1.php</link>
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							<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 07:40:17 +0100</pubDate>
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							<title><![CDATA[Fünf Steueränderungen ab 2010]]></title>
							<description><![CDATA[Im Januar 2010 sollen die ersten steuerrechtlichen Änderungen der neuen Regierung in Kraft treten. Zurzeit fehlt noch die Bestätigung des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes durch den Bundestag und Bundesrat, welches die Änderungen beinhaltet. Diese soll aber im Dezember erfolgen. Dann wird es Änderungen bei Abschreibungen, Gewerbe-, Umsatz- und Erbschaftssteuer sowie in der Firmennachfolge geben.

Gesenkte Umsatzsteuer im Hotelgewerbe
Ab 2010 sinkt der Umsatzsteuersatz für Firmen aus dem Hotelgewerbe. Statt wie bisher 19 Prozent, müssen sie nur noch sieben Prozent pro Übernachtung veranschlagen. Entscheidend für den Steuersatz ist, dass der Gast das Zimmer ab dem 01. Januar 2010 nutzt. Der Zeitpunkt des Vertragsabschlusses sowie der Zahlung für die Übernachtung sind hingegen irrelevant.
Ebenfalls gesenkt wird der Finanzierungsanteil von Mieten und Pachten für Immobilien von bisher 65 Prozent auf 50. Bisher wurden auch Zinsen, Mieten, Pachten sowie Leasing- und Lizenzgebühren zur Bemessungsgrundlage hinzugerechnet, um die fällige Gewerbesteuer zu berechnen.

 Geringwertige Wirtschaftsgüter anders abschreiben
Ab Januar 2010 gibt es ein Wahlrecht für Abschreibungen so genannter „geringwertiger Wirtschaftsgüter“. Entweder können alle Einkäufe bis 410 Euro sofort abgeschrieben werden (dabei müssen alle Güter in einer getrennten Liste notiert werden, deren Wert über 150 liegt) oder die Steuerzahler nutzen weiterhin das alte Verfahren: Anschaffungen bis zu einem Nettowert von 150 Euro können sofort abgeschrieben werden, während Anschaffungen zwischen 150,01 Euro und 1.000 Euro in einem Pool landen, der über fünf Jahre mit jeweils 20 Prozent abgeschrieben wird. 

Erbschaftssteuer sinkt, Firmennachfolge neu geregelt 
Die Belastungen im Erbfall für Geschwister und deren Kinder sinken, sofern sie sich in der Steuerklasse II befinden. Bei einer Erbschaft bis zu einem Wert von 52.000 Euro werden nur noch 15 Prozent fällig, bisher waren es 30. Bis 256.000 Euro Erbschaftssummer sind 20 Prozent, statt der bisherigen 30 Prozent, fällig. Der Freibetrag von 20.000 Euro bleibt unberührt. 

Im Fall einer Firmennachfolge bleiben ab Januar 2010 85 Prozent des übertragenen Betriebsvermögens steuerfrei, wenn der Juniorchef das Unternehmen fünf Jahre fortführt. Die Grenze lag bis dato bei sieben Jahren. In dem Zeitraum von fünf Jahren darf die Lohnsummer nicht unter 400 Prozent der Ausgangssumme sinken (bisher 650 Prozent). Diese Regelung gilt nur bei Betrieben mit mehr als 20 Mitarbeitern, bis Ende 2009 waren es mehr als zehn Mitarbeiter. Das gesamte Betriebsvermögen bleibt für den Nachfolger steuerfrei, wenn er die Firma sieben Jahre fortführt und die Lohnsummer nicht unter 700 Prozent der Ausgangssumme sinkt (bisher 1.000 Prozent). Auch diese Neuregelung gilt nur für Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern.  (NR / Fischer-Partner.ORG / N. Staub)]]></description>
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							<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 08:51:15 +0100</pubDate>
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						<item>
							<title><![CDATA[Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung: Finanzprodukte für Frauen sind sinnlos!]]></title>
							<description><![CDATA[Die deutschen Wirtschaftsforscher haben das Anlageverhalten von rund 8.000 privaten Haushalten untersucht, um unter anderem herauszufinden, warum Frauen bei der Geldanlage in aller Regel weniger risikofreudig sind als Männer. Dieses gängige Klischee ließ sich mit der Studie nicht bestätigen. Denn Frauen sind nicht grundsätzlich vorsichtiger. Vielmehr haben sie oft weniger Einkommen und Vermögen. „Bei gleichen finanziellen Grundvoraussetzungen zeigen Männer und Frauen die gleiche Neigung zu riskanten Anlageprodukten“, so Nataliya Barasinska, Mit-Autorin der Studie.

Etwa die Hälfte der befragten Haushalte hatte einen weiblichen Haushaltsvorstand. Auf den ersten Blick bestätigen die Untersuchungsergebnisse das Klischee von der risikoscheuen Frau: Während rund 45 Prozent der Männer auch riskante Anlagen wie Aktien oder Unternehmensanleihen in ihrem Portfolio hatten, waren es bei den Frauen nur 38 Prozent. Zudem schätzen sich die befragten Frauen auch selbst als weniger risikofreudig ein. „Diese Daten sind aber erst dann wirklich aussagekräftig, wenn man auch noch andere Faktoren untersucht“, sagt Nataliya Barasinska. „Wichtig sind vor allem das Einkommen und das verfügbare Geldvermögen!“

Bei den untersuchten Haushalten gab es bei Vermögen und Nettoeinkommen deutliche Unterschiede – durchschnittlich verdienen Frauen jährlich 10.000 Euro weniger als Männer, und beim Vermögen wird der Unterschied mit durchschnittlich 20.000 Euro sogar noch deutlicher. Und das hat massive Auswirkungen auf das Anlageverhalten: Denn oft werden riskantere Anlagemöglichkeiten erst dann sinnvoll, wenn ein gewisser Mindestkapitalbetrag eingesetzt wird – das liegt zum Beispiel an hohen Gebühren zur Depotführung und am hohen Nominalwert vieler Wertpapiere.

Fazit: Das Geschlecht spielt beim Anlegeverhalten keine Rolle – wenn das Vermögen steigt, dann steigt sowohl bei Männern als auch bei Frauen der Hang zum Risiko. Trotzdem bieten viele Banken spezielle Finanzprodukte für Frauen an. Nataliya Barasinska hält das für sinnlos: „Natürlich wollen Finanzinstitute ihre Kunden auf originelle und individuelle Weise ansprechen. Angesichts unserer Untersuchungsergebnisse wäre es aber viel besser, statt nach Geschlecht besser für unterschiedliche Vermögenslagen unterschiedliche Produkte anzubieten.“ (News-Reporter.NET/as)
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							<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 13:30:13 +0100</pubDate>
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						<item>
							<title><![CDATA[Erhöhung des allgemeinen Umsatzsteuersatzes in Großbritannien zum 01.01.2010]]></title>
							<description><![CDATA[Die im Vereinigten Königreich im Rahmen eines Konjunkturprogramms zum  01. Dezember 2008 vorgenommene Senkung des allgemeinen Umsatzsteuerumsatzes von damals 17,5 auf 15 Prozent endet zum 31. Dezember 2009. Danach gilt für alle ausgeführten Lieferungen und sonstigen Leistungen wieder der Umsatzsteuersatz von 17,5 Prozent, sofern kein ermäßigter Steuersatz angewendet werden muss.  Die ermäßigten Steuersätze von 5 und 0 Prozent bleiben unverändert.

Übergangsregelungen 
Insofern bis zum 31.12.2009 ausgeführte Lieferungen und Leistungen erst nach dem 31.12.2009 in Rechnung gestellt werden und das Entgelt auch erst nach Ausführung der Lieferung oder sonstigen Leistung vereinnahmt wird, kann bei Rechnungsstellung innerhalb von 14 Tagen nach Ausführung die britische Umsatzsteuer wahlweise mit 17,5 oder  15 Prozent berechnet werden.

Sofern bis zum 31.12.2009 Anzahlungs- beziehungsweise Vorausrechnungen erstellt oder An- und Vorauszahlungen vereinnahmt werden, die sich auf nach dem 31.12.2009 ausgeführte Lieferungen und sonstige Leistungen beziehen, wird die Umsatzsteuer für die in Rechnung gestellten Leistungen beziehungsweise für das vereinnahmte Entgelt grundsätzlich mit dem Steuersatz von 15 Prozent berechnet.

Nachversteuerung von 2,5 Prozent
Lieferungen und sonstige Leistungen, die zunächst vor dem 31.12.2009 dem Steuersatz von 15 Prozent unterliegen, werden zum 01.01.2010 einer Nachversteuerung von 2,5 Prozent Umsatzsteuer unterworfen, wenn die Leistung an einen nicht zum Vorsteuerabzug berechte Person ausgeführt wird und mindestens eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt ist:
-    Die Lieferung oder Leistung wird an eine nahe stehende Person erbracht, zum Beispiel
     Ehepartner oder verbundenes Unternehmen, das nicht zum Vorsteuerabzug 
     berechtigt ist.
-    Das leistende Unternehmen oder einen nahe stehende Person des leistenden 
     Unternehmens finanziert die Anzahlung oder Vorauszahlung des Leistungsempfängers 
     (zum Beispiel mittels Darlehen).
-    Das leistende Unternehmen vereinbart mit dem Leistungsempfänger eine 
     Zahlungsfrist von mehr als sechs Monaten nach Ausstellung der Rechnung.
-    Die Höhe der Anzahlung oder Vorauszahlung beziehungsweise Höhe des 
     vereinbarten Entgelts entspricht nicht der üblichen Geschäftspraxis und übersteigt dabei einen 
     Betrag von 100.000 GBP.

Besonderheiten bei langfristigen Leistungsverträgen, zum Beispiel im Baugewerbe

Bei langfristigen Leistungsverträgen, wie beispielsweise Leasing von Maschinen oder bei Bauleistungsverträgen mit Abschlagsvereinbarung, deren Leistungszeiträume sich über den Jahreswechsel erstrecken, entsteht die Umsatzsteuer mit dem Ausstellungsdatum der (Teilbetrags-)Rechnung mit Vereinnahmung des Entgelts für die ausgeführte Leistung, je nachdem, welcher Tatbestand zuerst eintritt. Sofern die Rechnungsstellung oder die Vereinnahmung des Entgelts für eine (Teil-)Leistung nach dem 31.12.2009 erfolgt, wird die Umsatzsteuer grundsätzlich mit dem neuen Steuersatz von 17,5 Prozent berechnet.

Alternativ kann auf Teilleistungen, die bis zum 31.12.2009 erbracht werden, eine Teilabrechnung mit dem Steuersatz von 15 Prozent erfolgen. Die Leistungen, die nach dem 31.12.2009 ausgeführt werden, müssen dann mit dem Steuersatz von 17,5 Prozent gesondert abgerechnet werden. In diesem Fall soll der leistende Unternehmer gesonderte Aufzeichnungen über den Zeitraum der Ausführung als Nachweis führen.

Vorsteuerabzug bei Eingangsrechnungen prüfen
Aufgrund der oben beschriebenen Übergangsregelungen erhalten Empfänger von Lieferungen oder sonstigen Leistungen gegebenenfalls auch nach dem 31.12.2009 Eingangsrechnungen mit einem Umsatzsteuer-Ausweis von 15 Prozent. Die Voraussetzungen zum Vorsteuerabzug (z.B. Pflichtangaben auf der Rechnung) ändern sich nicht. Bei Überprüfung von Eingangsrechnungen sollte aufgrund der Umsatzsteuer-Änderung ein besonderes Augenmerk auf den korrekten Ausweis der Umsatzsteuer gelegt werden. (ar / Fischer-Partner.ORG / N. Staub)]]></description>
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							<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 08:58:21 +0100</pubDate>
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							</item>
						<item>
							<title><![CDATA[Kommentar: Wenn das Finanzamt verliert...]]></title>
							<description><![CDATA[Mittelstand als Wirtschaftsmotor wahrnehmen
Der Mittelstand bildet das Rückgrat unserer Wirtschaft. Doch leider werden die Probleme des Mittelstands viel zu wenig ernst genommen, auch und gerade in der Steuerpolitik wird er sträflich vernachlässigt. Während große Kapitalgesellschaften von günstigen Regelungen profitieren, wird der Mittelstand zur Kasse gebeten. Dabei wird das dringend erforderliche Wirtschaftswachstum in Deutschland vor allem durch die Entlastung der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) erreicht. Gerade KMU sind es, die Innovationen betreiben, neue Märkte erschließen und Arbeitsplätze schaffen. Der Mittelstand muss als Motor unseres Wirtschaftssystems anerkannt und gefördert werden. Er muss steuerlich so behandelt werden wie die Aktiengesellschaften, um seine Chancen am globalisierten Markt verbessern zu können. 

Es ist höchste Zeit für die Bundesregierung wirtschaftspolitische Verantwortung wahrzunehmen und für deutsche Unternehmen akzeptable, durchschaubare Bedingungen zu schaffen. Denn sonst werden immer mehr mittelständische Unternehmer Alternativen in anderen Ländern suchen, ihre Niederlassungsfreiheit nutzen und jede Möglichkeit der Verlagerung von Einkommen und Kapital nutzen. Je mehr Kapital aus Deutschland abgezogen wird, umso „unrunder“ läuft der Wirtschaftsmotor. Wenn das oft beschworene Eintreten für den Mittelstand kein bloßes Lippenbekenntnis ist, müssten einige grundlegende Änderungen des Steuerrechts folgen. 

Mittelständler brauchen zuverlässige grenzüberschreitende Regeln und keine Grauzonen mit Generalverdacht und Drohszenarien. Ein einfaches Steuerrecht und eine wirksame Kontrolle, ohne Gängelung der Steuerzahler, würden der Steuerflucht den Nährboden entziehen. Es darf nicht nach dem Motto gehen: Die Kleinen hängt man auf, die Großen lässt man laufen. Das Ziel muss eine gerechte Einfachsteuer sein, die insbesondere den Mittelstand entlastet. Deutschland braucht eine neue, international leistungsfähige Abgaben- und Steuerpolitik. 

Jeder ist verdächtig
Das deutsche Steuerrecht ist ein Wirrwarr, in dem selbst die Finanzämter nicht mehr durchblicken. Es ist so kompliziert und ungenau, dass es immer Möglichkeiten gibt, Steuerhinterziehungen in irgendeiner Form nachzuweisen. Bei jedem. Das Steuersystem ist so angelegt, dass grundsätzlich jeder unter Generalverdacht steht. Die Finanzminister haben den Fiskalbehörden eine Macht verliehen, die genau genommen außerhalb der normalen Rechtssprechung steht. Wenn der Finanzminister sich wundert, warum viele Unternehmer ihr Geld im Ausland deponieren, dann sollte er das Verhalten der Vertreter des Fiskus untersuchen. Wenn alle Konten gesperrt oder gar gepfändet werden können, ohne dass der Unternehmer im Vorfeld rechtlich dagegen etwas unternehmen kann – man hat ja vorher nicht gefragt, sondern geht von einem Generalverdacht aus – dann braucht der Unternehmer dringend eine Sicherheit, von der er seinen Lebensunterhalt und den Anwalt zahlen kann. 

Unsere Politiker halten seit Jahrzehnten an dem Ziel fest, im Steuerrecht jeden erdenklichen Fall zu regeln. Ein Ziel, das nur theoretisch zu erreichen ist und das Steuerrecht nur unverhältnismäßig verkompliziert. Zweifelsfragen und Steuerfallen, in die Unternehmer ohne böse Absicht hineintappen, resultieren häufig einzig und allein aus der Komplexität des deutschen Steuerrechts. 

Finanzamt gängelt den Mittelstand
Es ist schlichtweg kaum nachvollziehbar, dass eine Behörde von Fall zu Fall entscheiden kann, ob ein Unternehmen seine Steuern korrekt zahlt oder nicht. Das ist Willkür. Maßstab darf nur reiner Gesetzestext sein. Alles andere ist verfassungswidrig. Ebenso unverständlich ist, dass manche Finanzämter Firmen, die in strukturschwachen Regionen um ihre Existenz kämpfen, weder Fristverlängerungen noch Ratenzahlungen gewähren und sogar für Kleinstbeträge wie 50 Euro Konten pfänden – ohne die Konsequenzen für die Bonitätsbeurteilung der Kreditinstitute oder die SCHUFA-Eintragung zu bedenken.

Auch die Umkehr der Beweislast bedeutet zusätzlichen Ärger für die Steuerzahler. Damit wurden ihm zusätzliche Darlegungs- und Beweislastpflichten auferlegt. Nicht mehr das Finanzamt muss einen Missbrauch des Steuerrechts nachweisen, sondern der Steuerpflichtige grundsätzlich seine Unschuld. Nur wenn er „beachtliche außersteuerliche Gründe“ belegen kann, erkennt die Steuerbehörde Steuervorteile an. Doch was sind „außersteuerliche Gründe“? Und wie soll der Steuerzahler sie beweisen? Die Beweislastumkehr bedeutet eine weiteren Gängelung des Steuerzahlers durch den Fiskus, und hier abermals des Mittelstandes. Denn Großkonzerne mit einem ganzen Kader von hoch bezahlten Steuerspezialisten haben weniger Probleme, Beweise vorzubringen. Will ein Mittelständler sich beraten lassen, muss er die Finanzverwaltung für ihre Rechtsauskünfte neuerdings auch noch bezahlen. Er wird somit doppelt bestraft für ein kompliziertes Steuersystem, das der Staat verantwortet. 

Es herrscht Rechtsunsicherheit. Das deutsche Steuerrecht stößt auf wenig Akzeptanz. Steuersatzsenkungen reichen nicht aus, um Bürger und Unternehmen in Deutschland zu halten. Ein gesundes Steuerklima mit Rechtssicherheit und gleichmäßiger Kräfteverteilung zwischen Steuerzahlern und Finanzverwaltung gehören ebenso dazu. Ein transparentes Steuersystem und weniger Bürokratie können zu mehr Einnamen für den Staat und weniger Ausgaben für die Unternehmen führen; und vor allem zu weniger Ärger und Verdrossenheit beim Steuerzahler. Denn wenn deutsche Finanzämter weiterhin so mit ihren „Kunden“ umgehen, werden Finanzämter immer öfter die Verlierer sein.

Größeres Verständnis schaffen
Die Verringerung der Steuerlast, aber auch der Abbau von steuerlichen Verwaltungsaufgaben, zu deren Durchführung Unternehmen gezwungen werden, fördert das freie Unternehmertum. Gerade die Vereinfachung des Steuerrechts trägt zu einem größeren Verständnis und zu mehr Akzeptanz des Steuerbürgers bei. Der Grundsatz der Gleichmäßigkeit der Besteuerung muss oberste Priorität bei der Gestaltung des Steuerrechts haben. Dazu gehört auch die Verlässlichkeit der Gesetzgebung, die sich durch eine längere Geltungszeit für Steuergesetze auszeichnet: Gesetze müssen länger „halten“. Denn die Rücknahme gerade erst verabschiedeter Gesetze steigert das Misstrauen. Übertrieben rigide Kontroll- und Strafgesetze verhindern freies Unternehmertum. Die Kriminalisierung des Steuerpflichtigen ist der falsche Weg. Steuereinnahmen werden durch Wirtschaftswachstum und Wirtschaftswachstum durch die Förderung des Mittelstandes gesichert, nicht durch dessen Gängelung.    (nr / Fischer-Partner.ORG / N. Staub)
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							<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 10:16:18 +0100</pubDate>
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							</item>
						<item>
							<title><![CDATA[Bauwirtschaft im Aufwind]]></title>
							<description><![CDATA[Die Konjunkturprogramme der Bundesregierung wirken. In der Bauwirtschaft geht es wieder aufwärts. Dies ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin. Demnach wird die deutsche Bauwirtschaft im nächsten Jahr um mehr als zwei Prozent wachsen und Impulse für die Gesamtwirtschaft geben. Die Preise bleiben vorerst stabil. 

Die Rezession hat aufgrund der nachlassenden Investitionsbereitschaft vor allem im Wirtschaftsbau deutliche Spuren hinterlassen. Er wird in diesem Jahr um fünf Prozent schrumpfen und sich im nächsten Jahr stabilisieren, schätzen die DIW-Experten. 

Der Wohnungsbau zeigte sich dagegen dank des stabilen Arbeitsmarktes, stabiler Reallöhne und spezieller Förderprogramme krisenfester, wenn auch auf niedrigem Niveau. Mittlerweile entfallen fast 80 Prozent auf Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen, die bereits durch das erste Konjunkturpaket gestützt wurden: So könnte zum Beispiel durch die Aufstockung der Mittel aus dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm in den nächsten drei Jahren jeweils eine zusätzliche Nachfrage bis zu gut einer Milliarde Euro entstehen. Bis zu neun Milliarden Euro könnte zudem die Erhöhung des absetzbaren Höchstbetrags für haushaltsnahe Handwerksleistungen bringen. 

Während die Wirkungen des ersten Konjunkturpakets eher gering waren, spielt das zweite Konjunkturpaket die maßgebliche Rolle bei den öffentlichen Bauvorhaben. Zwar dürfte ein Teil der veranschlagten Ausgaben – anders als vorgesehen – erst 2011 wirksam werden. Auch zusätzliche Investitionen werden bei der gegenwärtigen Kassenlage der Kommunen wohl nicht vollständig umgesetzt werden können. Dennoch ist die Größenordnung des Programms beträchtlich. 2009 dürften dadurch zusätzlich vier Milliarden Euro, 2010 acht Milliarden Euro verausgabt werden. Insgesamt wird der öffentliche Bau in diesem Jahr um rund 13 Prozent und im nächsten Jahr um gut neun Prozent wachsen. (News-Reporter.NET/as)]]></description>
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							<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 09:05:20 +0100</pubDate>
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						<item>
							<title><![CDATA[Europäisches Job-Netzwerk EURES wird 15]]></title>
							<description><![CDATA[Das europäische Job-Netzwerk EURES feiert im November sein 15jähriges Bestehen. EURES umfasst ein Netzwerk von 838 Beratern und bietet Zugang zu mehr als 700.000 Jobs jährlich. Das Stellenportal informiert über freie Stellen und das Leben und Arbeiten in 31 EU-Ländern. Es berät in allen Fragen der beruflichen Mobilität. "EURES hilft jeden Monat Tausenden, eine Arbeit in einem europäischen Land zu finden", erklärte EU-Beschäftigungskommissar Vladimír Špidla.

EURES ist die einzige EU-weite Stellenbörse für Arbeitssuchende und Arbeitgeber. Mit 2,8 Millionen Besuchern monatlich hilft der Dienst, die Arbeitslosigkeit in Europa zu bekämpfen. Weitere Informationen unter http://ec.europa.eu/eures
(nr / Fischer-Partner.ORG / N. Staub)]]></description>
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							<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 08:28:26 +0100</pubDate>
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						<item>
							<title><![CDATA[Wirtschaftswunder Europäisierung]]></title>
							<description><![CDATA[Ganz ohne Hexerei
In Europa gilt die Niederlassungsfreiheit: Jeder Bürger der Mitgliedsländer kann frei entscheiden, in welchem Land der EU er leben, arbeiten und Steuern zahlen will. Diese Niederlassungsfreiheit gilt nicht nur für natürliche Personen. Nach Artikel 43 bis 48 EGV (Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft) ist es auch juristischen Personen erlaubt, sich in einem Mitgliedstaat der EU niederzulassen, sofern die juristische Person nach den Rechtsvorschriften des Staates gegründet wurde und die eingetragene Hauptniederlassung sich ebenfalls in einem Mitgliedstaat befindet. 

Die Entstehung des Binnenmarktes, der 27 EU-Staaten und über 500 Millionen Einwohner umfasst, und die Teilnahme daran hat, unabhängig von einzelstaatlicher Politikgestaltung, in den EU-Mitgliedstaaten einen starken Effekt der Marktliberalisierung und Marktderegulierung entfaltet. Die EU-Staaten haben der freien Wirtschaft den notwendigen Raum für unternehmerisches Handeln gegeben. Nicht zuletzt die Einführung des Euro als gemeinsame Währung ermöglicht es, die Vorteile der grenzüberschreitenden Euroregionen noch intensiver zu nutzen. Kurz: Die Grenzen in Europa sind gefallen. Sowohl für reisende Privatpersonen als auch für Firmen, die die Chancen des offenen Binnenmarktes nutzen wollen.

Schauen Sie über den deutschen Tellerrand
Natürlich bringt diese Entwicklung auch zahlreiche Herausforderungen mit sich, die es zu meistern gilt. Aber vor allem ergeben sich viele Chancen für Unternehmen, die es zu nutzen gilt. Zahlreiche Firmen agieren auch schon als Global Player im europäischen Ausland und viele kleine und mittlere Unternehmen sind auf dem Sprung, im erweiterten Europa geschäftlich aktiv zu werden, ihr Auslandsengagement auf- oder auszubauen. Allerdings drohen auch viele Firmen die Entwicklung und die Chancen, die ihnen der freie Wirtschaftsraum Europas bietet, zu verschlafen; Sie kommen nicht auf die Idee, den Blick über den Tellerrand zu wagen, in ausländische Märkte vorzudringen und so von der Europäisierung zu profitieren. Dabei könnte dieser Schritt ein kleines (oder großes) Wirtschaftswunder für das eigene Unternehmen bedeuten.

Denn wenn sie mal über Deutschland hinausgehen, merken viele Firmen erst, dass es weit mehr Möglichkeiten gibt als zunächst gedacht. Unternehmen könnten ihre Steuern erheblich senken, wenn sie sich im Ausland ansiedeln. So stellt Großbritannien eine wahre Steueroase für Unternehmen dar. Denn das Land kennt keine Gewerbesteuer. Für den Gewinn gibt es drei Steuerklassen: zehn, 20 und 30 Prozent. Auch Kosten können in manchen Ländern besser steuerlich geltend gemacht werden als in Deutschland. Unternehmen können durch den Ausbau ihrer Geschäftstätigkeit ins Ausland ihre Produkte und Dienstleistungen auf anderen Märkten absetzen und so neue Kunden und Partner gewinnen. Sie können sich mit  anderen Unternehmen vernetzen, ihre Produkte kombinieren sowie die teilweise besseren Einkaufs- und Beschaffungsmöglichkeiten eines anderen Landes nutzen.

Auslandskredit einfach gemacht
Auch das Thema Kredit macht vor der Europäisierung nicht halt. Seit der Einführung des Euros und dem fortschreitenden Zusammenwachsen der EU wird das Thema Auslandskredit für Unternehmen immer interessanter. Was viele kleine und mittlere Unternehmen nicht wissen: Sie bekommen auch im Ausland Kredite. Und zwar zu denselben Konditionen wie ein ausländisches Unternehmen sie bekommt. Die Zinssätze sind oftmals weit günstiger als in Deutschland. Zudem bieten ausländische Darlehensgeber auch in Bezug auf die damit verbundene Bürokratie viele Vorteile. Komplizierte und umfangreiche Verträge sowie lange Bearbeitungs- und Entscheidungszeiten rauben vielen deutschen Unternehmen den letzten Nerv. Bei ausländischen Banken sind die Vertragsbedingungen oftmals plausibler und die Banken bieten bei Tilgung beziehungsweise Rückzahlung deutlich mehr Flexibilität. So sind zum Beispiel ohne weiteres Sondertilgungen möglich oder die Darlehen können problemlos zu jeder Zeit zurückgeführt, also beendet werden. 

Europäisierung nutzen
Europa wächst zusammen. In politischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Sicht. Wachsen Sie mit uns nutzen sie die Chancen, die Ihnen die Europäisierung bietet. 

(Fischer-Partner.ORG / N. Staub)]]></description>
							<link>http://www.news-reporter.net/1_7_9_34716_1.php</link>
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							<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 10:29:56 +0100</pubDate>
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							</item>
						<item>
							<title><![CDATA[Dicker Fisch an der Wasseraufbereitungs-Angel]]></title>
							<description><![CDATA[Den größten Auftrag in der 60-jährigen Geschichte des Unternehmens hat die Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH jetzt an Land gezogen. Es ist die Prozesswasserbehandlung für die Erweiterung eines bestehenden Gaskraftwerks in Maasbracht (Niederlande). 

Auftraggeber ist das Unternehmen Essent Projects B.V., der größte Energieversorger in den Niederlanden. Zur selben Zeit wurde der Wasseraufbereitungs-Spezialist aus Höchstädt a. d. Donau vom gleichen Auftraggeber mit der Erweiterung einer Prozesswasseraufbereitung eines zweiten Kraftwerkstandorts beauftragt. Der neue Kraftwerksblock C soll zukünftig über eine Leistung von mehr als 1.200 Megawatt verfügen. Grünbeck übernimmt als Generalunternehmer die Verantwortung für die Bereitstellung des erforderlichen Reinstwassers für die Dampf-und Gasturbinen. Dabei wird zur Vollentsalzung des vorhandenen Brunnenwassers eine bewährte Verfahrenskombination aus Umkehrosmose- und Ionenaustauschertechnologie eingesetzt.

Dieser Großauftrag unterstreicht die Kompetenz in der Wasseraufbereitung und im Zukunftsmarkt des internationalen Kraftwerksbaus und der Energietechnik, so Dr. Günter Stoll, Geschäftsführer der Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH. Aufgrund des weltweit zunehmenden Energiebedarfs müssen zahlreiche bestehende Energiezentralen rund um den Globus modernisiert oder erweitert werden. Zudem werden in den nächsten Jahren etliche neue Kraftwerke errichtet. Hier komme der Wasseraufbereitung eine wesentliche Bedeutung zu. Ohne Wasser in entsprechender Qualität lässt sich kein modernes Kraftwerk wirtschaftlich betreiben. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass sich der Hersteller in einer EU-weiten Ausschreibung im internationalen Wettbewerb durchgesetzt hat. Internet: www.gruenbeck.de (News-Reporter.NET/hs)]]></description>
							<link>http://www.news-reporter.net/1_7_9_34646_1.php</link>
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							<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 09:15:51 +0100</pubDate>
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							</item>
						<item>
							<title><![CDATA[Einführung einer Finanzmarktsteuer diskutiert]]></title>
							<description><![CDATA[Wie kann man die Finanzmärkte an den Kosten der Krise beteiligen? 
Diese Frage stellte sich die Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer auf dem G20-Gipfel in Schottlands St. Andrews. Weltweit spaltet diese Herausforderung Ökonomen und Politiker. Überraschend kam da der Vorstoß von Großbritanniens Premierminister Gordon Brown. Er sprach sich dafür aus, Banken bei der Bewältigung der Krisenlasten stärker in die Pflicht zu nehmen. Nach den Milliardenhilfen für die taumelnde Finanzwelt aus Steuermitteln müsse künftig eine gerechtere Verteilung zwischen Risiken und Gegenleistungen sicher gestellt sein. Steuerzahler dürften nicht mehr für die Fehler der Banken zur Kasse gebeten werden, so Brown. Bislang hatte auch GB sich gegen umfassende Regulierungen des Finanzmarktes gesperrt, da London als bedeutender Standort der Branche gilt. Auf der Konferenz sprach sich der Premier nun überraschend für eine globale Finanzmarktsteuer aus und schlug damit einen neuen Kurs in der Finanzpolitik ein.

Auf seine Forderung einer internationalen Finanztransaktionssteuer reagierten insbesondere die USA und Kanada sehr ablehnend. US-Finanzminister Timothy Geithner legte sein Veto ein und sagte, dass eine Finanzmarktsteuer nichts sei „zu dessen Unterstützung wir bereit wären“. Kanadas Finanzminister Jim Flaherty bestätigte: „Mit dieser Idee beschäftigen wir uns nicht“. Die deutsche Bundesregierung hatte bisher (besonders im Wahlkampf) für eine solche Steuer plädiert. Merkel hatte Ende September erklärt, dass eine Finanzmarktsteuer nur international durchgesetzt werden könne. Es müsse am Ende eine G20-Vereinbarung geben, da diese Ländergruppe einen Großteil der Weltwirtschaft abbilde.

Banken in die Pflicht nehmen
„Es ist nicht hinnehmbar, dass der Erfolg im Finanzmarktsektor von wenigen eingeheimst wird, die Kosten für Versagen aber uns allen aufgebürdet werden“, so Gordon Brown. Früher galt die Finanzmarktsteuer als Projekt der linken Globalisierungskritiker. Spätestens seit der Finanz- und Wirtschaftskrise ist sie mehr in den Fokus der Politik geraten. Der Spekulationsdämpfende Effekt rückt dabei in den Hintergrund. Hauptargument der Befürworter ist vielmehr, die Akteure auf den Finanzmärkten an den Kosten der Finanzkrise zu beteiligen. Die globalen Finanzmärkte müssten enger an die „Werte der Mehrheit“ gebunden werden, so Brown. Diese seien „harte Arbeit, Verantwortung und Fairness“. 
Bausteine, um die Finanzmärkte mehr in die Pflicht zu nehmen, könnten eine weltweite Steuer auf Finanztransaktionen, eine Versicherungsgebühr oder neue Regeln zum Grundkapital der Banken sein. Solche Regeln müssten für alle Finanzzentren der Welt gelten. Doch ohne Zustimmung der USA dürfte eine Realisierung äußerst unwahrscheinlich sein.

Die Grundprinzipien der zu prüfenden Maßnahmen
Nach Browns Aussage müssen die zu prüfenden Maßnahmen gewissen Grundprinzipien folgen. Am wichtigsten dabei sei, dass sie global seien, um dem internationalen Finanzmarkt auch Rechnung zu tragen. Zudem soll die Globalität faire Wettbewerbsbedingungen sicherstellen. Finanzzentren in den USA, Europa, Asien, dem Nahen Osten und der Schweiz müssten sich an dieselben Regeln halten. Brown betonte, dass sich „Großbritannien nicht bewegen werde, wenn sich andere nicht mit bewegen“. 

Eine weitere wichtige Voraussetzung sei, dass die Maßnahmen die Liquidität auf den Finanzmärkten nicht reduzieren und die Kapitalversorgung nicht gefährden. Finanzdienstleistungen sollten weiterhin ihren notwendigen Beitrag für das künftige Wirtschaftswachstum leisten können. 

Es gab heftige Kritik an der Finanzmarktsteuer, denn diese seit nicht umsetzbar. Brown entgegnete, dass er in keiner Weise die gewaltigen praktischen und technischen Probleme unterschätze, die überwunden werden müssten, um ein weltweit kohärentes System aufzubauen. Er glaube allerdings, dass diese Schwierigkeiten die Mitgliedstaaten nicht von der Debatte per se abhalten sollten. 

Keine Wirkung ohne Risiken
Unter Ökonomen ist die Finanzmarktsteuer umstritten. Ein vom Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag gegebenes Gutachten besagt, dass es bei der Finanzmarktsteuer eine Fülle von Problemen gäbe. Es sei „unklar, bei welchem Steuersatz unerwünschte kurzfristige Spekulationen hinreichend unterdrückt“ werden, „ohne die mittelfristige Allokationsfunktion der Finanzmärkte zu gefährden“. Außerdem werde durch die Verteuerung von Finanztransaktionen die Liquidität der Märkte sowie die Risikoabsicherung eingeschränkt. Außerdem bestehe die Gefahr, dass Finanzmarktteilnehmer versuchen werden, auf andere Geschäftsformen und Märkte auszuweichen. Daher ist es wichtig, eine wellweit einheitliche Regelung zu finden.

Deutschland scheint für die Steuer
Der frühere Finanzminister Peer Steinbrück hatte als erster im September 2009 für eine solche Steuer geworben. SPD-Kanzlerkandidat Steinmeier machte dieses Thema zum Bestandteil seines Wahlkampfes. Nun sind auch Angela Merkel sowie Finanzminister Wolfgang Schäuble pro Finanzmarktsteuer. Auch Bundespräsident Köhler rief die neue Regierung aus Union und FDP dazu auf, sich mit Nachdruck für eine Abgabe auf internationale Finanztransaktionen einzusetzen. Die FDP hatte sie bisher als falsches Signal abgelehnt.

Internationale Währungsfonds (IWF) prüft Optionen
Auch wenn im Abschlussdokument des G20-Gipfels eine Finanzmarktsteuer keine Erwähnung fand, wird der IWF bis zum nächsten Treffen zu Beginn des kommenden Jahres verschiedene Optionen untersuchen, wie der Finanzsektor an den Krisenkosten beteiligt werden könnte. Bis Ende Januar 2010 sollen nationale und regionale Rahmenpläne von den G20 ausgearbeitet und den Partner sowie dem IWF vorgelegt werden.

(Fischer-Partner.ORG / N. Staub)]]></description>
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							<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 08:38:59 +0100</pubDate>
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							<title><![CDATA[Erasmus für Jungunternehmer – Anmeldeschluss 31.12.2009]]></title>
							<description><![CDATA[Beabsichtigen Sie, Ihr eigenes Unternehmen zu gründen? Oder haben Sie vor weniger als drei Jahren eines gegründet? Sind Sie bereits erfolgreicher Unternehmer? Falls ja, dann könnte das Programm „Erasmus für Jungunternehmer“ für Sie interessant sein!

„ERASMUS“ ist vielen Studenten ein Begriff. Haben doch seit Beginn des Programms im Jahre 1987 über eine Million Studenten und Hochschullehrer daran teilgenommen. Die einen haben in Frankreich – neben dem Studieren an einer fremden Universität oder einem Praxis-Aufenthalt in einem französischen Unternehmen – das Laissez-Faire kennen gelernt, andere haben in Spanien neben dem Studium Tapas genossen oder in England die Pubs von innen kennen gelernt. Neben dem Spaß am Auslandsaufenthalt haben sie aber auch ihre Sprachkenntnisse erweitert, internationale Kontakte geknüpft und gelernt, wie Firmen im Ausland funktionieren. Erasmus fördert seit über 20 Jahren die Mobilität und erweitert den Horizont seiner Teilnehmer. 

Seit Februar 2009 gibt es nun ein Erasmusprogramm für Jungunternehmer.
Ähnlich wie das Studienprogramm will „Erasmus für junge Unternehmer“, das Verständnis und die Verbindung zwischen Bürgern unterschiedlicher EU-Staaten stärken und den Unternehmergeist in Europa fördern.

Auf die Walz gehen
Früher war es selbstverständlich, dass Handwerker, die sich etablieren wollten, erst einmal durch fremde Länder zogen. So lernten sie neue Verfahren, Materialien und Ideen kennen. Auf diese Art der Wanderschaft müssen angehende Unternehmer heute nicht mehr gehen. Trotzdem bleibt es von großem Vorteil, Erfahrungen im Ausland zu sammeln, den eigenen Horizont – sowohl auf geschäftlicher als auch auf persönlicher Ebene – zu erweitern, das Potenzial ausländischer Märkte zu erkunden und internationale Kontakte zu schließen.

Hierbei unterstützt junge Unternehmer und angehende Selbständige das EU-Austauschprogramm: Sie reisen in ein EU-Land, um dort ein bis sechs Monate in einem kleinen oder mittleren Unternehmen (KMU) zusammen mit einem erfahrenen Unternehmer zu arbeiten. Sie sollen nicht nur beobachten, sondern aktiv Aufgaben im Gastbetrieb übernehmen, die beide Parteien vorher festlegen. Die Vermittlung an die gastgebenden Firmen erfolgt mit Hilfe von insgesamt 102 regionalen und nationalen Wirtschaftsorganisationen, die als Vermittlungsstellen fungieren. 

Von 2009 bis 2010 sollen 870 solcher Auslandsaufenthalte organisiert werden. Interessierte können sich unter www.erasmus-entrepreneurs.eu anmelden. Jungunternehmer haben Anspruch auf Zuschuss durch die EU zur Reise- und Unterkunftskosten. Der Beitrag wird von den Vermittlungsstellen ausgezahlt. Die Höhe richtet sich nach dem jeweiligen Gastland und reicht von 560 bis 1100 Euro.

Anmeldeschluss ist der 31.12.2009. 

Wer kann teilnehmen? 
Zielgruppen sind Jungunternehmer, die innerhalb der vergangenen drei Jahre eine Firma gegründet haben oder planen, dies zu tun sowie Gastunternehmer mit mindestens dreijähriger Erfahrung. Die Teilnehmer können aus allen 27 EU-Staaten und allen Sparten kommen. 

Beide Seiten profitieren
Das Programm bringt beiden Parteien zahlreiche Vorteile. Neugründer können von den Erfahrungen der Gastfirmen profitieren. Das Programm erleichtert ihnen den Zugang zu neuen Märkten und die Suche nach potenziellen Geschäftspartnern. Sie erhalten Managementfähigkeiten und internationale Kompetenzen. Wer einmal das Geschäftsgebaren in einem anderen Land kennen gelernt hat, tut sich später leichter damit, Kunden- und Partnerschaftskontakte aufzubauen und zu pflegen. Jungunternehmer lernen etwas über entscheidende Erfolgsfaktoren, wirkungsvolle Planung, finanzielles und operationales Management, Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen und erfolgreiche Marketingsstrategien. Sie erhalten Kenntnisse im europäischen Handelsrecht und Binnenmarkt. 
Die Gastfirmen erhalten die Chance, neue europaweite Geschäftsverbindungen zu knüpfen und mehr über geschäftliche Möglichkeiten in anderen EU-Ländern zu lernen. 

Aufenthalt splitten
Viele Jungunternehmer möchten ihre Firmen in den Anfangsjahren nur ungern für ein bis sechs Monate den Rücken kehren. Das ist verständlich und führt dazu, dass sich die Teilnehmer in erster Linie aus dem Kreis der Gründungswilligen rekrutieren. Um auch den Neugründern eine Chance zu geben, kann der Auslandsbesuch auch auf mehrere Aufenthalte verteilt werden. Diese müssen innerhalb eines Jahres stattfinden und jeweils mindestens eine Woche dauern.

Warum brauchen wir das Programm?
Unternehmerische Initiative ist von wesentlicher Bedeutung für das Wirtschaftswachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Vielen Firmengründern fehlen Management Erfahrungen und wesentliche Kernkompetenzen. Zusammen mit der Tatsache, dass die Mehrheit der KMU in nur einem Land tätig ist, führt dies zu einer Wachstumsbeschränkung. Das Programm fördert die Initiative von Neugründern und unterstützt sie dabei, auf europäischer Ebene aktiv zu werden und wettbewerbsfähig zu sein. Zudem stärkt es die Vernetzung von Geschäftsleuten über Landesgrenzen hinaus. (nr / fischer-partner.org / N. Staub)]]></description>
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							<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 13:16:45 +0100</pubDate>
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							<title><![CDATA[Deutschland putzmunter]]></title>
							<description><![CDATA[Das Gebäudereiniger-Handwerk ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in unserem Land. Im Jahr 2008 waren nach Angaben des Statistischen Bundesamts in der Gebäudereinigung und Raumpflege in Deutschland rund 916.000 Menschen beschäftigt. Das sind rund 47 Prozent mehr als noch vor 15 Jahren. Ihr Anteil an den Erwerbstätigen insgesamt betrug im Jahr 2008 rund 2,4 Prozent. Mit 808.000 Gebäudereinigerinnen und Raumpflegerinnen stellten Frauen nach wie vor den Löwenanteil (88 Prozent) der Berufsgruppe. Dennoch wird die männliche Konkurrenz größer: Seit 1993 hat sich die absolute Zahl der männlichen Gebäudereiniger und Raumpfleger mehr als verdoppelt.

Und es gibt noch mehr Bedarf. Nach Auskunft des Bundesinnungsverbands des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV) sind in dieser Branche Arbeitslosigkeit und Lehrstellenmangel auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Fremdwörter. Was viele nicht wissen: Der Beruf des Gebäudereinigers ist ein anspruchsvoller Ausbildungsberuf. Die komplexe Ausbildung dauert drei Jahre. Danach gibt es Weiterbildungsmöglichkeiten bis zum Techniker oder gar einem Fachhochschul-Ingenieurstudium für Reinigungs- und Hygienemanagement. 

Kein Grund also, „Putzfrauen“ oder „Putzmänner“ zu belächeln. Denn wir haben es hier mit einem modernen und vielseitigen Dienstleistungs-Handwerk zu tun, das nicht zuletzt interessante und sichere Arbeitsplätze bietet. Und nun… statt Jammern, Hartz IV oder Langeweile: Putzmänner an die Front! Weitere Infos unter www.gebaeudereiniger.de. (News-Reporter.NET/as)]]></description>
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							<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 09:34:04 +0100</pubDate>
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							<title><![CDATA[Ehrlich währt am längsten]]></title>
							<description><![CDATA[Gute Referenzen, ein gelungenes Anschreiben, ein professionelles Foto – Jobsuchende haben es nicht immer leicht bei einer Bewerbung. Vieles gibt es zu beachten, doch eines ist ganz besonders wichtig: ein aussagekräftiger Lebenslauf. Er ist in der Regel die erste Möglichkeit, bei einem potenziellen Arbeitgeber Interesse zu wecken. Wenn etwas so wichtig ist, könnte möglicherweise auch Schönfärberei im Spiel sein. Doch weit gefehlt: Eine aktuelle Online-Umfrage des Karriereportals Monster ergab, dass sich 85 Prozent der Deutschen im Lebenslauf rein an die Fakten halten. Dagegen haben nur zehn Prozent der Befragten bei ihren Fremdsprachen- und PC-Kenntnissen zu dick aufgetragen und lediglich fünf Prozent der Umfrageteilnehmer haben ein Praktikum erfunden.

„Das Verhältnis zum Arbeitgeber sollte auf Vertrauen basieren. Von Lügen im Lebenslauf ist daher dringend abzuraten. Nicht selten kommt die Wahrheit irgendwann heraus und kann im schlimmsten Fall sogar ein möglicher Kündigungsgrund sein“, so Marco Bertoli, Geschäftsführer Central Europe bei Monster Worldwide. „Grundsätzlich ist der Wunsch vieler Bewerber, sich in bestem Licht zu präsentieren, durchaus nachzuvollziehen. Doch dafür gibt es bessere Wege: eine professionell gestaltete Bewerbungsmappe, eine gute Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch sowie ein überzeugendes Auftreten.“ (News-Reporter.NET/SV)]]></description>
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							<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 10:56:21 +0200</pubDate>
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							<title><![CDATA[Zulieferer zuversichtlicher]]></title>
							<description><![CDATA[Die Stimmung unter den Zulieferern der Automobilindustrie hat sich gegenüber Mai 2009 deutlich  verbessert. Vergleichsweise optimistisch zeigen sich vor allem kleine Zulieferer. Prognostizierten im Mai noch fast drei Viertel der Großunternehmen Umsatzrückgänge von mehr als 20 Prozent, sind es jetzt weniger als die Hälfte. Das geht hervor aus dem aktuellen „Global Automotive Barometer“ der Managementberatung A.T. Kearney und SupplierBusiness hervor, zu der weltweit über 190 Automobilzulieferer befragt wurden.

Weltweit ist ein vorsichtiger Optimismus erkennbar. Insbesondere europäische Lieferanten schätzen ihre aktuelle Situation besser ein: während im Mai noch 94 Prozent der befragten europäischen Zulieferer von einem Umsatzrückgang in 2009 ausgingen, glauben mittlerweile 28 Prozent ihren Umsatz von 2008 auch in diesem Jahr halten oder sogar steigern zu können. Unter den kleinen Zulieferern sieht sogar jeder zweite Zuwächse von über 10 Prozent. Auch die Situation der OEMs wird stabiler eingeschätzt: nur noch 24 Prozent der europäischen und sogar nur 15 Prozent der amerikanischen Zulieferer erwarten weiterhin eine Insolvenz eines Herstellers in den nächsten zwölf Monaten. Im Mai lagen die Werte noch bei 69 in Europa und 83 Prozent in den USA.  

Um die Krise zu überstehen, planen die befragten Unternehmen weiterhin ein Downsizing und Produktionsverlagerungen. Mehr als die Hälfte der Zulieferer sieht die Zukunft in anderen Regionen. So beabsichtigen 75 Prozent der befragten Unternehmen Investitionen in China, 70 Prozent in Indien und 50 Prozent in Brasilien und Russland. Damit wird China bereits in 2015 als führender Hersteller und Exporteur von Automobil-Komponenten gesehen.  

„Nur innovative, technologisch führende und kostentechnisch darstellbare Bereiche werden in den Hochlohnstandorten verbleiben“, erwartet Martin Haubensak, Partner von A.T. Kearney Automotive Practice. (ar/UM) ]]></description>
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							<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 14:11:19 +0200</pubDate>
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